Lesung mit Gregor Gysi am 22.2.2024

Gregor Gysi in der Stille Straße

„Auf eine Currywurst mit Gregor Gysi“- eine Lesung aus dem Buch und viel mehr!

In der Begegnungsstätte Stille Straße 10 waren wie so oft bei Lesungen, keine Plätze mehr frei.
Der Förderverein hatte eingeladen und die Karten für die Lesung am 22.02.2024 waren in kurzer Zeit verkauft.
Thomas Gralla, Literaturkenner aus dem Buchlokal Ossietzkystraße moderierte die Lesung.
Das Buch wurde geschrieben von Hans-Peter Schütt.
Gregor Gysi war die Begegnungsstätte gut bekannt. War er doch schon 2012,
während der Hausbesetzung, vor Ort. Damals machte er allen Mut durchzuhalten.
Nach mehr als 11 Jahren stellte er fest, dass es wichtig ist nicht aufzugeben,
wenn man etwas erreichen will. „Hier ist das beste Beispiel.
Die Begegnungsstätte gibt es jetzt immer noch!“

Wer damit gerechnet hatte, dass Beiträge aus dem Buch gelesen werden,
war verwundert.
Gregor Gysi, prominenter Linker Politiker und langjähriger, direkt gewählter
Bundestagsabgeordneter  nahm Bezug in seiner ganz eigenen unterhaltsamen aber auch herausfordernden Art darauf.

Ein guter anregender Abend für Alle!

Im Schloss Schönhausen: Sören Benn sprach mit Henry Hübchen

Voller Spannung warteten die Gäste am 17. Januar 2025 im ausverkauften Saal. Viele, die keine Karte mehr bekommen konnten, hoffen auf eine Wiederholung!

Sören Benn befragte Henry Hübchen über sein Leben und seine Erlebnisse als Schauspieler, Hörspielsprecher und Musiker.

„Eigentlich studierte er Physik nur in der Hoffnung auch Bundeskanzler zu werden“! 

Es war ein unterhaltsamer Abend, an dem auch über den neuen Film „Kundschafter des Friedens Teil II“ informiert wurde. Er läuft ab 23.01. im Kino Blauer  Stern, Pankow.

Wir bedanken uns bei Stiftung Preußische Schlösser und Gärten für die Möglichkeit der Nutzung des Festsaals!

Kiezfest Novemberlicht –

wir waren dabei!

Die Kiezrunde Niederschönenhausen, zu der auch der Förderverein Stille Straße 10 e.V. gehört, hat das Fest auch 2024 wieder auf die Beine gestellt. Am 23.11. war es soweit.

Viele Organisationen machten mit – auch wir, der Förderverein Stille Straße 10

Angelika und Evi verkauften Lose am Stand der Kiezrunde Niederschönhausen

Auf der Mittelpromenade der Waldstraße/Ecke Hermann-Hesse-Straße gab es Kulinarisches, Kunsthandwerk, Tombola, die Swing-Band „Frau Onkel und Herr Tante“, Laternenbasteln, Stockbrotbacken, Feuerschale, Feuerwehr-Oldtimer und…

…den Chor „Stille 10“ mit Herbst- und Winterliedern
Gut besucht war es, das Novemberlicht 2024

Hier ein Video zum Fest (bitte anklicken)

Video: Kiezrunde Niederschönhausen

Wir waren dabei!

Inflationsausgleich auch für Rentner!

Kundgebung am 6.11. am Brandenburger Tor

In einer kleinen Gemeinde in Schleswig-Holstein, Stockelsdorf, fing alles an. Der Seniorenbeirat initiierte die Kundgebung gegen die Benachteiligung von Rentnern. Auch Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände SOVD, AWO und VdK hatten aufgerufen, mitzumachen. Es waren Seniorenbeiräte zum Beispiel aus Flensburg, Emden, Kiel, Hamburg, Schwerin, Rostock, Bremen und Brandenburg da.

Und Berlin und und Pankow und wir von der „Begegnungsstätte StilleStraße 10“ !

Mehr als 1000 Senioren haben insgesamt demonstriert.

Eveline Lämmer, Vorsitzende des Landesseniorenbeirats Berlin, eröffnete die Kundgebung und begrüßte die Teilnehmenden.
Sie mahnte: Die Zahl der Senioren, die von Grundsicherung leben und armutsgefährdet sind, steigt!

Sie forderte von der Politik, beim Sozialen aufzustocken statt zu kürzen. Sie warnte vor einer Destabilisierung der sozialen Infrastruktur.

Das Bündnis übergab 250000 Unterschriften unter die Forderung „Inflationsausgleich auch für Rentner“ an Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Vom Förderverein Stille Straße 10 waren auch 50 Unterschriften dabei.

Lesung im Dialog von Jung und Alt – „Das Gespräch wird fortgesetzt“

Volles Haus hatten wir am 11. Oktober 2024 zur Veranstaltung mit Jürgen Lammel. Er stellte das Buch über seine Mutter „Inge Lammel – Emigrantin – Antifaschistin – Musikwissenschaftlerin“ vor. Seine Schwester Eva Hackenberg, die auch unter den Besuchern war, und er haben es geschrieben. Die VVN-BdA unterstützte die Veranstaltung. Unserer Einladung folgten viele:

Interessierte aus der Nachbarschaft, Mitglieder unseres Fördervereins Stille Straße e.V., Mitglieder der VVN-BdA sowie um die 30 Schüler mit ihren Lehrerinnen Frau Menz vom Max-Delbrück Gymnasium und Frau Matern von der Reinhold-Burger-Schule. Brigitte Klotsche, Ingrid Pilz und Margret Pollak gehören zu den Hausbesetzerinnen der Stillen Straße 10 vor 12 Jahren. „Die ältesten Hausbesetzerinnen der Welt“ waren gekommen, um in den Dialog mit den Schülern zu gehen.


Eveline Lämmer eröffnete die Veranstaltung mit dem originellen Video von Nuri über die unterschiedliche Art und Weise, wie Junge und Alte die Welt und einander sehen. Nuri hatte den Film in seinem Praktikum in der Stillen Straße 10 gemacht. Fazit: Da gibt es viel Gesprächsstoff!

Jürgen Lammel erzählte dann aus der Geschichte seiner Familie und dem Leben seiner Mutter Inge. Er zeigte Fotos und ließ uns mit den Augen eines damals kleinen Jungen in die Vergangenheit schauen. Seine Schwester Eva Hackenberg ergänzte das und erklärte einfühlsam die Haltung und Energie ihrer Mutter, die im Faschismus einen großen Teil ihrer Familie verloren hatte und als Kind ins Exil gehen musste.

Die Diskussion im Anschluss moderierte Ilona Nack und brachte alt und jung ins Gespräch.

Die Besucher diskutierten über die damalige gesellschaftliche Situation und die jetzige Lage, die für viele Angst und Unruhe bedeutet. Die Älteren wünschten sich, dass die Jungen sich mit ihren Großeltern austauschen und so voneinander lernen. Die Schüler waren eher still. Erst zum Schluss sagten sie, sie hätten sich gewünscht, in kleineren Gesprächsrunden direkt mit den Älteren reden zu können. Da haben sie auch recht. Die Oldies aus der „Stillen Straße“ würden das gern anbieten.


„Wir bleiben im Kontakt und überlegen uns gemeinsam, wie das gehen kann“ – Wir sind optimistisch, bei all dem Gesprächsstoff zwischen Alt und Jung!

Ein außergewöhnlicher Kabarettabend mit Gisela Oechelhaeuser am 21.02. im Schloss Schönhausen

„KABARETT AKUT DER KLÜGERE GIBT AUF“

Bei voll besetztem Festsaal – trotz Streik der BVG – erlebten die Gäste das aktuelle Programm mit Texten von Philipp Schaller und Gisela Oechelhaeuser.

Was ist passiert? Wir kennen Gisela Oechelhaeuser seit Jahrzehnten als leidenschaftliche streitlustige Kabarettistin, und jetzt gibt sie auf?

Wir kennen sie aber auch als leidenschaftliche Dialektikerin.
Und die Dialektikerin fragt natürlich: Was gewinnen wir durch aufgeben?

Oder anders: Was sollten wir aufgeben, damit wir gewinnen? Wenigstens aber überleben? Mit diesen Fragen unterhielt uns Gisela Oechelhaeuser 90 Minuten voller Energie, Spannung und politischer Widersprüchlichkeit.

Natürlich wurde sie auch in ihrem Programm von ihren Mitstreiterinnen, der 99-jährigen Adelheid Müller und der inzwischen 80- jährigen Lidl-Verkäuferin Valentina befeuert.

In diesen Zeiten gilt besonders der Sigmund Freud zugeschriebene Satz: „Der Witz ist die letzte Waffe der Wehrlosen.“ Danke für den tollen Abend!

Video: Gartengespräch im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum der Besetzung der Stille Straße 10 am 2.7.2022.

Stille Straße 10, Assemble, The Mill, HKW im Gespräch // 2022

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum der Besetzung der Stille Straße 10.  

Mit

  • Eveline Lämmer | Vorstandsmitglied des Fördervereins Stille Straße 10 e.V.
  • Maureen Gallaccio | Gemeinschaftszentrum The Mill aus London
  • Lewis Jones | Architekt, Assemble Sugarhouse Studios London
  • Wilma Renfordt | Projekt „Wohnungsfrage“, Haus der Kulturen der Welt
  • Brigitte Klotsche | ehemalige Besetzerin, Vorstandsmitglied Förderverein Stille Straße 10 e.V.
  • Peter Klotsche | ehemaliger Besetzer, Vorstandsmitglied Förderverein Stille Straße 10 e.V.
  • Enrico Schönberg | Berliner Mieterbewegung, Unterstützer der Besetzung 2012
  • Alison Hay | Gemeinschaftszentrum The Mill aus London
  • Jesko Fezer | Projekt „Wohnungsfrage“, Haus der Kulturen der Welt
  • Christian Hiller | Projekt „Wohnungsfrage“, Haus der Kulturen der Welt

Dank für die Unterstützung an das Haus der Kulturen der Welt.

Hintergrund:

Im Jahr 2015 wurde die Zusammenarbeit zwischen dem HKW-Projekt „Wohnungsfrage“, den Architekt*innen Assemble Sugarhouse Studios, dem Gemeinschaftszentrum The Mill aus London mit der Begegnungsstätte Stille Straße 10 begründet. Das HKW machte es möglich, dass eine Delegation der Stille Straße 10 nach London reisen konnte, um vor Ort die Kooperationspartner*innen kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Architektur als soziokulturelle Praxis, die im Austausch zwischen Nutzer*innen und Planer*innen entsteht. Berliner Initiativen, die sich mit den Folgen von Verdrängung, Mietpreiserhöhungen und dem Verlust öffentlicher Räume engagieren, wurden zu Auftraggebern für das renommierte internationale Architekturbüro und entwickelten in einem dialogischen Prozess konkrete Entwürfe und Modelle, darunter das „Wachsende Haus für alle Generationen“.

„Wie ähnlich sind doch die Städte London und Berlin? Wie ähnlich sind ihre Probleme und wie ähnlich sind die Menschen, die ihre Städte lieben und sich dafür einsetzen, dass sie lebenswert bleiben und werden.“

Am 2. Juli 2022 trafen sich alle wieder, um sich erneut über die aktuellen Herausforderungen der Wohnungsfrage in London und Berlin auszutauschen.

Weitere Informationen:

Produktion:
Matthias Coers | Kamera & Regie
Grischa Dallmer | Ton & Schnitt
vom MIETREBELLEN-Filmteam

Berlin 2022

Stille Straße 10, Assemble, The Mill, HKW in discussion

As part of the celebration of the 10th anniversary of the occupation of Stille Straße 10.

With

  • Eveline Lämmer | Committee member of the Stille Straße 10 support association
  • Maureen Gallaccio | Community center The Mill from London
  • Lewis Jones | Architect, Assemble Sugarhouse Studios London
  • Wilma Renfordt | Project „Housing Question“, House of World Cultures
  • Brigitte Klotsche | Former occupier, committee member of the Stille Straße 10 support association
  • Peter Klotsche | Former occupier, committee member of the Stille Straße 10 support association
  • Enrico Schönberg | Berlin Tenants‘ Movement, supporter of the 2012 occupation
  • Alison Hay | Community center The Mill from London
  • Jesko Fezer | Project „Housing Question“, House of World Cultures
  • Christian Hiller | Project „Housing Question“, House of World Cultures

Thanks for the support to the House of World Cultures.

Background:

In 2015, the collaboration between the HKW project „Wohnungsfrage“, the architects from Assemble Sugarhouse Studios, the community center The Mill from London with the community center Stille Straße 10 was established. The HKW made it possible for a delegation from Stille Straße 10 to travel to London in order to get to know the cooperation partners on site and to exchange ideas with them. The project focuses on architecture as a socio-cultural practice that emerges in an exchange between users and planners. Berlin-based initiatives concerned with the consequences of displacement, rent increases and the loss of public spaces became clients for the renowned international architectural office and developed concrete designs and models in a dialogical process, including the „Growing house for all generations“.

„How similar are the cities of London and Berlin, after all? How similar are their problems and how similar are the people who love their cities and work to keep and make them livable.“

Everyone met again on July 2, 2022, to share again about the current challenges of housing in London and Berlin.

More information:

Production:
Matthias Coers | Camera & directing
Grischa Dallmer | Sound & editing
from the MIETREBELLEN / RENT REBELS film team

Berlin 2022

Traditionelles gemeinsames Herbstfest am 03. September 2022

Förderverein Stille Straße 10 e.V. und Volkssolidarität Pankow luden zum Herbstfest in die Begegnungsstätte für Jung und Alt, Stille Straße 10 ein.

„Wir verschmelzen immer mehr und unterstützen uns“, sagte Eveline Lämmer vom Vorstand des Fördervereins. Margitta Wiedemann vom Bezirksvorstand brachte die Sozialstation Pankow, den Krankentransport, das Regionale Begegnungszentrum und den Stadtteiltreff Lauterbachstraße mit.
Interessierte nutzten die Möglichkeit für Nachfragen und Beratung.

Das musikalische Programm wurde von Solo-Time Lutz Reichert und „Freunde der Hausmusik“ gestaltet.

Im Jahr 2022, im 10. Jahr der Besetzung, hat der Förderverein am 26.10. auch den 10. Geburtstag.

Anlässlich des „Tages des Ehrenamtes“ dankte der Vorstand des Fördervereins allen die die Begegnungsstätte nun schon 10 Jahre ehrenamtlich führen und die zahlreichen Veranstaltungen in der Festwoche organisiert hatten. Diese wurde finanziell vom Solidarfonds der Volkssolidarität, der GESOBAU-Stiftung und vom Haus der Kulturen der Welt gefördert.

Mit dem großen Entgegenkommen von Rohnstock Biografien konnte unser eigenes Buch „Die unbeugsamen Alten der Stille Straße 10“ das Licht der Welt erblicken.  

Auf dem Herbstfest haben wir uns bei Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, bei  Susanne Buss, Vorstandsvorsitzende der Berliner Volkssolidarität, Elke Breitenbach Mitglied des Abgeordnetenhaus  und bei der Eberhard Schulz Stiftung für Soziale Menschenrechte mit dem signierten Buch für die jahrelange Unterstützung bedankt.

Erfreulicherweise hat uns auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten eine Kooperationsvereinbarung überreicht, mit der wir nun Räume und Park des Schloss Schönhausen für Veranstaltungen nutzen können.

Die gegenseitige Unterstützung im Netzwerk sozialer Einrichtungen, wie auch die Hilfe untereinander wird angesichts des bevorstehenden „Winter der Energiearmut“ und sicher auch der Zunahme der Armut gesamt, von großer Bedeutung.

Es ist wichtig unsere Verbände als Mitglied zu unterstützen und sich an der diesjährigen Spendenaktion der Volkssolidarität zu beteiligen. So können wir gemeinsam auch dem kalten Winter trotzen.

Vorstand

Förderverein Stille Straße 10 e.V.

Lesung „GOTT HAB SIE SELIG“ und „Gottlose Type“

Bücher unterstützten sich gegenseitig – Das gab es noch nie in der Stille Straße 10

„GOTT HAB SIE SELIG“ und „Gottlose Type“ von Petra Pau und „Die unbeugsamen ALTEN der Stille Straße 10“ vom Förderverein

Die Bücher haben viel gemeinsam, sagte Eveline Lämmer vom Vorstand in ihrer Einführung zu Beginn der Lesung am 22.04. 2022. Sprechen wir darüber!

Petra Pau, als Linke Politikerin, die 24 Jahre Bundestagsabgeordnete und die Dienstälteste Bundestags- Vizepräsidentin ist, las Anekdoten von „anomal bis digital“ aus ihren Büchern.
Das Buch vom Förderverein erzählt von der Zeit der Besetzung der Begegnungsstätte vor 10 Jahren und wird von Rohnstock Biografien gerade geschrieben.

Petra Pau ist bundesweit bekannt als linke Innenpolitikerin, die sich vor allem für Bürgerrechte und Demokratie einsetzt.   
Mit diesem Thema ist sie in einem, bundesweit bekannten, ehemals von Senior*innen besetzten Haus, genau an richtiger Stelle. „Für Bürgerrechte und Demokratie stehen auch wir“, sagte Eveline Lämmer.
Der Kostenbeitrag für die Lesung von 5,00 Euro diente der Finanzierung unseres Buches.  Das Grußwort schrieb Petra Pau.

Im Anschluss signierte Sie ihr Buch „GOTT HAB SIE SELIG“. In eins der Bücher schrieb sie uns
„Wir kämpfen gemeinsam weiter! Bis Bald- am 02.07., 15.00 Uhr- zur Buchpremiere „Die unbeugsamen Alten der Stille Straße 10“