Die elektronische Patientenakte (ePA) startete im Herbst 2025. Sie soll das Gesundheitssystem effizienter machen. Was bringt sie, wie funktioniert sie, und warum gibt es Bedenken? Michaela Wetzel vom Berliner Landeskompetenzzentrum Pflege 4.0 erläutert und beantwortet Fragen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns über Spenden!
Vortrag (nach Motiven von Rainer Winkelmann) und Gespräch mit Hans-Michael Schulze.
Ossi Osswalda war eine berühmte Schauspielerin in der Stummfilmzeit. Am 2. Februar 1898 wurde Oswalda Amalie Anna Stäglich im heutigen Majakowskiring 55 in Niederschönhausen geboren. Ausgebildet zur Ballerina wurde sie Tänzerin und dann für den Film entdeckt. In Komödien wie „Ich möchte kein Mann sein„, „Die Austernprinzessin“ und „Die Puppe“ von Ernst Lubitsch spielte sie oft die junge, freche Heldin. Das Publikum liebte sie wegen ihrer großspurigen, schrillen Art.
Ihre Karriere endete mit dem Tonfilm. Wegen der Nazi-Diktatur ging sie 1933 nach Prag ins Exil und arbeitete als Drehbuchautorin. In ihren letzten Jahren geriet sie in Vergessenheit. Nach dem Ende des von Deutschland begonnenen 2. Weltkrieges erklärte die tschechoslowakische Regierung Millionen Menschen wegen ihrer deutschen oder ungarischen Zugehörigkeit zu Staatsfeinden und enteigneten sie zum Teil. Auch Ossi Oswalda war davon betroffen. Sie starb verarmt am 7. März 1947 in Zamberk (Senftenberg) in einem Lungensanatorium.
Kommen Sie und lernen Sie den Superstar Ossi Oswalda kennen!
Samstag 29.08.2026, 17:00 – 18:30 Uhr. Einlass 16:30 Uhr. Schloss Schönhausen, Festsaal Tschaikowskistr. 1, 13156 Berlin
Die Schriftstellerin Lea Streisand wurde in der DDR geboren und wuchs in Berlin Prenzlauer Berg auf. Sie studierte Neuere deutsche Literatur und Skandinavistik an der Humboldt Universität. Seit 2003 liest und moderiert sie auf Berliner Lesebühnen. Sie schreibt für Süddeutsche, FAZ, taz u.a. und ist bekannt für ihre Hörkolumne „War schön jewesen“ auf Radio Eins (RBB).
Foto: Marlene Gawrisch
„Ob ich ein Wörterbuch „Berlinerisch“ für den Duden-Verlag schreiben möchte? Na, und ob!“ so Lea Streisand.
Entstanden ist eine kleine, schön gestaltete, kurzweilige „Kulturgeschichte des Berlinerischen“ mit verblüffenden Fakten. Die Autorin führt die Leser klug und humorvoll auf eine sprachliche Entdeckungsreise. Sie erklärt, warum Berlin eigentlich nichts mit dem Bären zu tun hat, das Berlinerische eigentlich Berlinisch heißt, und die Beatles im Film berlinern. Sie zeigt die Wurzeln und Besonderheiten des Berliner Jargons und legt offen, was Berlinerinnen und Berliner wirklich meinen.
Cover mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Wenn Sie schon vorbei etwas über Lea Streisand und ihr neues Buch erfahren wollen, schauen Sie hier in einem -> Beitrag des rbb.
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Lea Streisand!
Veranstalter: Förderverein Stille Straße 10 e.V.
Kostenbeitrag: 12,- Euro (Für Mitglieder des Fördervereins: 10,- Euro)
Warum es gut und wichtig ist, dass wir unsere Geschichte(n) erzählen. Prof. Otto Kruse spricht „über die Macht des Erzählens“ und stellt das Konzept „Erzählsalon“ des Vereins Lebenserinnerungen vor, dessen erster Vorsitzender er ist.
Moderatorin: Astrid Landero, langjährige Projektleiterin des Frauenzentrums Paula Panke e.V. und Trägerin des Berliner Frauenpreises 2021.
Otto Kruse ist Psychotherapeut. Er war Professor für Psychologie der Soziale Arbeit in Erfurt sowie für Angewandte Linguistik in Winterthur.
Er ist unter anderem Autor von: „Kunst und Technik des Erzählens. Wie Sie das Leben zur Sprache bringen“ (2001), „Keine Angst vor dem leeren Blatt“ (2003) und „Storytelling. Kunst und Technik des Erzählens.“ (2020).
Foto: Prof. Otto Kruse (privat)
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit LEBENS-ERINNERUNGEN, dem Verein zur Förderung lebensgeschichtlichen Erinnerns und biografischen Erzählens e. V., Berlin, statt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns über Spenden. Anmeldung: stillestrasse@gmail.com oder Tel. 030 47 36 79 70
Freitag, 12. Juni 2026, 13-15 Uhr Ort: Begegnungsstätte „Stille Straße e.V.“, Stille Straße 10, 13156 Berlin-Pankow (Straßenbahn M1)
Veranstalter: Fachgruppe Altersarmut der Landesarmutskonferenz Berlin (lak-berlin), Landesarbeitsgemeinschaft Schuldner- und Insolvenzberatung Berlin e.V. (LAG SIB) – unterstützt vom Förderverein Stille Straße e.V.
Berlin leidet seit Jahren unter einer angespannten Wohnungsmarktsituation: Die Umzugsrate sinkt, bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper, die Mieten steigen. Das verunsichert Wohnungsuchende genauso wie Mieterinnen, deren Wohnraum nicht mehr zu ihren veränderten Bedürfnissen passt. Besonders ältere Menschen in großen, nicht barrierearmen Wohnungen zögern einen Umzug hinaus – aus Angst vor hohen Kosten, fehlendem Mehrwert oder weil sie den Umzug allein nicht bewältigen können.
Grafik: pixabay
Die Fachgruppe Altersarmut der Landesarmutskonferenz Berlin hat ein Wohnungswechselkonzept entwickelt, um diese Sorgen aufzugreifen. Um einen Wandel auf dem angespannten Wohnungsmarkt zu bewirken, braucht es das Zusammenspiel vieler Akteurinnen aus Politik und Wohnungswirtschaft. Die Landesarmutskonferenz möchte mit diesem Konzept Denkanstöße und Forderungen an die politischen Verantwortlichen richten. In der Veranstaltung am 12. Juni 2026 stellt die Fachgruppe ihr Wohnungswechselkonzept vor.
Grafik: Canva
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion werden die wohnungspolitischen Sprecherinnen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und SPD ihre Einschätzung zur Umsetzbarkeit des Konzepts darlegen. Ziel ist es, das Konzept politisch zu verankern, um der Berliner Wohnungsnot zu begegnen und gleichzeitig altersgerechtes Wohnen zu ermöglichen.
Wir laden Sie herzlich ein! Die Veranstaltung richtet sich an fachlich oder persönlich interessierte Bürger*innen und findet in Kooperation mit der LAG SIB Berlin e.V. und dem Förderverein Stille Straße 10 e.V. statt.
Kontakt: Landesarmutskonferenz Berlin, E-Mail: info@landesarmutskonferenz-berlin.de Ansprechpartnerin: Eva Volkmann (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Tel.: 01577 7203545
Beliebte Discoklassiker und Evergreens laden ein, das Tanzbein zu schwingen! Ein unterhaltsamer Nachmittag voller Musik und Spaß für alle Tanzbegeisterten!
Vortrag in der Veranstaltungsreihe Pankower Persönlichkeiten von dem Chronisten Hans-Michael Schulze
Freitag, 29.5.2026, 17:00 Uhr
Leser*innen des im Jahr 2001 erschienen Buches von Hans-Michael Schulze „In den Wohnzimmern der Macht“ erinnern sich vielleicht an Ewald Beumer (1886–1955), den mysteriösen Eigentümer einer ansehnlichen Villa am Majakowskiring? Damals blieben seine Spuren nach 1945 im Dunkeln.
Nun, 20 Jahre nach der Publikation, meldeten sich Zeitzeugen – und enthüllten einen faszinierenden, aber zweifelhaften Werdegang:
Beumer verlor seine Villa durch ein Urteil in den berüchtigten Waldheimer Prozessen von 1950. Bei den Prozessen zugegen: Hilde Benjamin, Vizepräsidentin des Obersten Gerichts (1949-1953) und spätere Justizministerin (1953 – 1967) der DDR. Sie wohnte damals genau gegenüber von Beumers Villa.
Kommen Sie zum Vortrag und erfahren Sie die ganze Geschichte!
Kostenbeitrag 6,-Euro
Anmeldung: stillestrasse@gmail.com oder Tel. 030 47 36 79 70
Der Theater-Regisseur Stefan Mießeler und die Theatermacherin Wanda Dubrau informieren über die betrügerischen Methoden des Romance Scaming und wie wir sie erkennen und vermeiden können. Der Regisseur entwickelt zu dem Thema das Theaterstück “True Romance” – Wahre Liebe. Es soll Anfang Juli im Ballhaus Ost in Berlin – Prenzlauer Berg aufgeführt werden. Für die Theater-Produktion bittet er die Workshop-Teilnehmer*innen um Feedback und Vorschläge.
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Wir freuen uns über Spenden. Anmeldung: stillestrasse@gmail.com oder Tel. 030 47 36 79 70
Förderverein Stille Straße 10 e.V., Berlin
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