Pankow tanzt – Rosis Tanztee

Sonntag 19.4.2026, 15:00 – 18:00

Beliebte Discoklassiker und Evergreens laden ein, das Tanzbein zu schwingen!
Ein unterhaltsamer Nachmittag voller Musik und Spaß für alle Tanzbegeisterten!

Anmeldung unter: stillestrasse@gmail.com, Tel.: 030-47367970

Über Spenden freuen wir uns!

Konzert und Lesung: „Großes Kind“

Lieder und Gedichte nach Aleksandr Ratner

24.04, 17:00 Uhr
Begegnungsstätte für Jung und Alt Stille Straße 10
13156 Berlin (Niederschönhausen)


Kerstin Hommel (Slawistin & Logopädin) und Frank Viehweg (Dichtersänger & Nachdichter) sind seit Jahren mit dem ukrainischen Poeten und Schriftsteller Aleksandr Ratner befreundet. Er lebt in Dnipro, hat zahlreiche Gedichtbände und Prosawerke verfasst und wurde mit dem kanadischen Hemingway-Preis ausgezeichnet.

Foto: Kerstin Hommel und Frank Viehweg, von Alena Fürnberg, mit freundlicher Genehmigung von Frank Viehweg



Nach dem Beginn des Krieges schrieb Aleksandr Ratner eine Variation auf Jewtuschenkos Meinst du, die Russen wollen Krieg? Fast täglich erschien dann in Facebook ein neues Gedicht, meist auf russisch, denn Die Sprache ist nicht schuld, heißt es in einem Gedicht.

Frank Viehweg übertrug auf der Grundlage von Kerstin Hommels Interlinearübersetzungen 66 Gedichte von Aleksandr Ratner ins Deutsche und setzte einige davon in Töne. Entstanden sind daraus das Buch und Programm „Großes Kind“ sowie die CD „Wunschtraum“.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Frank Viehweg

Antikriegslieder und Liebesgedichte sagen in gleichem Atemzug: Мир Украïнi!


Kostenbeitrag 10,- Euro

Anmeldung: stillestrasse@gmail.com oder Tel. 030 47 36 79 70

Im Gespräch – Wohnungsbau und Mietenpolitik in Berlin

22.4.2026, 18:00
Begegnungsstätte für Alt und Jung Stille Straße 10
13156 Berlin (Niederschönhausen)

Der „Pankower Wohntisch“ bildet Wohngruppen, die das „Gemeinschaftliche Generationen Wohnen zur Miete“ anstreben. Nach der gelungenen Umsetzung von zwei Wohntisch-Gruppen in der Zusammenarbeit mit der GESOBAU AG hat sich Ende 2024 eine neue Gruppe im Wohntisch zusammengefunden.

Das ist eine Gemeinschaft von älteren und jüngeren Menschen mit/ohne Behinderung, mit/ohne Familie in unterschiedlicher Einkommenssituation. Die Gruppe umfasst 15 Berlin*innen, die zum Großteil in Pankow wohnen. Sie engagieren sich zusammen, sind gemeinsam auch in der Freizeit aktiv.

Foto: Förderverein Stille Straße e.V.

Zur Diskussion über den Wohnungsbau und die Mietenpolitik in Berlin hat der Wohntisch Andreas Otto eingeladen. Er ist seit 2006 Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus und baupolitischer Sprecher von Bündnis 90/die Grünen.

Foto: 2024 Sandro Halank, Wikimedia Commons

Das Wohnen ist ein zentrales Thema für die Menschen in Berlin: Zu wenige Angebote, zu teuer! Jedes Jahr sollten 20.000 neue Wohnungen entstehen, davon 5000 Sozialwohnungen. Die landeseigenen Wohnungsunternehmen sollten einen Anteil von 6500 Wohnungen jährlich bauen. Fakt ist aber, dass diese Ziele seit Jahren nicht erreicht werden. Was tun?

Foto: pixabay

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns über Spenden.
Anmeldung: stillestrasse@gmail.com oder Tel. 030 47 36 79 70

Veranstaltung zum Internationalen Frauentag

So 8. März 2026 11:00 bis 13:30 Mitmach-Brunch, 14:00 Lesung von Gisela Höhne

Am 8. März 2026, dem Internationalen Frauentag „Für ALLE Frauen und Mädchen: Rechte, Gleichstellung, Empowerment“, wollen wir mit Frauen aus Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur ins Gespräch kommen.

Das Eintreten für die Gleichstellung der Frau ist seit Bestehen unseres Fördervereins 2012 besonderes Anliegen aller Mitglieder. Wie bekannt war seine Gründung selbst das Ergebnis des engagierten Einsatzes und beispielloser Zivilcourage von Frauen und Männer, die sich rebellisch und solidarisch für ihre sozialen und menschenwürdigen Rechte einsetzten.

Lasst uns ab 11:00 zusammen brunchen, uns am Mitgebrachten erfreuen – und miteinander reden. Und dann hören!

Gisela Höhne liest aus ihrem Buch:

Dann mit RambaZamba. Theater und Leben zwischen Tiefen und Höhen. Mit Fotografien von Sibylle Bergemann. Halle : Mitteldeutscher Verlag, 2. Aufl. 2024. ISBN 978-3-96311-956-9


Dr. Gisela Höhne ist Schauspielerin und Theaterregisseurin. Für ihre Arbeit mit geistig behinderten Schauspielern erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen.
1976 kam ihr Sohn Moritz auf die Welt. Er hat das Down-Syndrom. Heute ist er Schauspieler und Schlagzeuger. Aufgrund ihrer familiären Situation musste Gisela Höhne ihren Schauspielerberuf aufgeben. Sohn Jacob wurde 1979 geboren. Er ist Musiker und Theaterregisseur, leitet heute das Theater RambaZamba.

Foto mit freundlicher Genehmigung der Autorin


Noch in der DDR gründete sie 1987 den Zirkus „Bimbo“, in dem geistig behinderte Kinder auftraten. Den Verein Sonnenuhr e.V. Werkstatt der Künste für Menschen mit geistiger Behinderung und Andere baute sie 1990 auf und leitete ihn bis 2017. Ein Jahr später 1991 war sie Mitbegründerin des inklusiven Theaters RambaZamba, das 1993 in der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg seine feste Spielstätte bekam. Giesela Höhne war 2009/2010 bis 20216/2017 alleinige Intendantin, danach übernahm ihr Sohn Jacob Höhne die Leitung.


Im Zentrum des Buchs steht die Erfolgs-Geschichte des RambaZamba-Theaters. Es bietet Menschen, die sonst oft an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, die Möglichkeit, sich künstlerisch auszudrücken. Die Grenzen zwischen Behinderung und Normalität verschwimmen. Die Akteure traten in Fernsehproduktionen wie „Polizeiruf 110“ auf und eroberten die Herzen des Publikums.


Freuen Sie sich mit uns auf die beeindruckende Lebensgeschichte dieser beeindruckenden Frau!

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns über Spenden. Anmeldung: stillestrasse@gmail.com oder Tel. 030 47 36 79 70




Der Förderverein Stille Straße 10 e.V. ruft zur Teilnahme auf:

Gedenktag an die Opfer des Holocaust – Lichterkette Pankow

Di 27. Januar 2026
18:00 Uhr Lichterkette Berliner Straße 121
19:00 Andacht Alte Pfarrkirche Pankow, Breite Straße 37

Wir gedenken der Befreiung des KZ Auschwitz am 27 Januar 1945.

Der 27. Januar ist offizieller Gedenktag in der Bundesrepublik Deutschland. Daher gestalten engagierte Bürgerinnen und Bürger unseres Stadtbezirks in Pankow eine Lichterkette.

Es wird nicht nur der ermordeten jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und der vielen anderen Opfer gedacht. Es muss auch verdeutlicht werden, dass die Herausforderungen offensichtlich wachsen. Wir wollen mit dieser Veranstaltung einen Beitrag für das Zusammenleben der Menschen in gegenseitiger Akzeptanz leisten, gleich welcher Herkunft, Religion und Lebenseinstellung sie sind.

Nach der Auftaktveranstaltung am ehemaligen jüdischen Waisenhaus gehen die Teilnehmer zur Pankower Kirche. Auf dem Wege dorthin wird es einen Halt mit Redebeiträgen vor dem ehemaligen Gartenhaus von Garbaty geben, und auf der Kreuzung wird der Verkehr für eine Gedenkminute unterbrochen.

Redebeiträge:

  • Cordelia Koch, Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Pankow
  • Klaus Lederer, VVN-BdA Pankow, Mitglied des Bundesrates
  • Jana Sommerfeld, Schulleiterin der Schule 1 in Pankow
  • Daphne Czernobilsky, Theaterregisseurin
  • Vertreter der Studierendengruppe Tacheles
  • Vertreter der linken Jugendgruppe Hashomer Hatzair

Im Anschluss findet in der Alten Pfarrkirche eine Gedenkveranstaltung statt.

Musik:

  • hardCHOR“Ella“ Leitung: Bettina Kurella
  • Erich-Fried-Chor Leitung: Andreas Bunckenburg

Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit, des anwachsenden Antisemitismus und Nationalismus mit ihrer Teilnahme an der Gedenkveranstaltung gewaltfrei für ein solidarisches Miteinander in unserem Bezirk und darüber hinaus zu engagieren.

Im Sinne des Gedenkens bitten die Organisatoren, auf nationale Symbole und Parteifahnen zu verzichten.

Mehr Infos unter -> Lichterkette Pankow

Veranstalter:
Kommission für Bürgerarbeit Pankow gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Pankow und dem VVN- BdA- Pankow.

„Eines Morgens ist alles fort – Joachim Ringelnatz in Sommerfeld“

Do 20. November 2025, 14:30 Uhr
Stille Straße 10

Der Autor Roland Lampe liest aus seinem neuen Buch. Er beschreibt darin die letzten Lebensmonate des Dichters.

Das Werk, das im Juli 2025 im Findling-Verlag erschienen ist, kann auf der Lesung erworben werden.

Er liest über den Dichter und Maler Joachim Ringelnatz, seinen Aufenthalt 1934 in der Klinik Waldhaus Charlottenburg in Sommerfeld bei Kremmen und seine Freundschaft mit Asta Nielsen und Hermann Hesse. -> Mehr zum Buch…

Kostenbeitrag: 6,- Euro

Anmeldung beim Veranstalter Förderverein Stille Straße 10 e.V., Tel. 030/47367970,
E-Mail: stillestrasse@gmail.com

„Hoch hinaus auf märchenhaften Schwingen“

Di 11.11.2025, 14:30
Stille Straße 10, 13156 Berlin

Eine Veranstaltung der 36. Berliner Märchentage.

Wie gelingt es auch den vorschnell als „dumm“ verkannten Sensiblen unter uns, Hürden zu überwinden? Was hilft, offen und mutig zur eigenen Einzigartigkeit zu stehen, selbst wenn Äußeres oder Verhalten belächelt werden?

Ellen Luckas lässt alte Märchen antworten, voller Lebensfreude und Humor, mit Akkordeon und Gesang.

Ab 18 Jahre. Kostenbeitrag 10,- Euro

Bitte melden Sie sich an beim Veranstalter:
Förderverein Stille Straße 10 e.V., 030-47367970 oder stillestrasse@gmail.com

Kiezfest „NOVEMBERLICHT“ 2025

Sa. 22.11., 15:00 – 19:30,
Mittelpromenade Waldstraße / Ecke Hermann Hesse Straße

Zum zehnten Mal lädt die Kiezrunde Niederschönhausen zum Kiezfest Novemberlicht ein.

Die Kiezrunde Niederschönhausen ist ein Netzwerk, das lokale Akteure verbindet, das soziale Miteinander stärkt und die gemeinwesenorientierte Infrastruktur in Niederschönhausen aktiv gestaltet.

Auf dem Kiezfest gibt es Marktstände mit Geschenkideen und Kunsthandwerk, Tombola, Livemusik, Laternenbasteln, Stockbrotbacken, Feuershow, Oldtimer der Feuerwehr und vieles mehr. Die Organisator:innen der Kiezrunde beantworten Nachfragen zu ihren Aktivitäten und freuen sich über Interessierte aus der Nachbarschaft, die sich für ihren Kiez engagieren wollen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt mit Bratwurst, Kürbis-Ingwer-Suppe, Glühwein und Kinderpunsch. Das Fest endet 19:30 Uhr.

Als Mitglied der Kiezrunde Niederschönhausen unterstützen wir, der Förderverein Stille Straße 10 e.V., das Kiezfest. Einige unsere Senior:innen werden in einer mongolischen Jurte für Kinder Märchen und Geschichten lesen. Wir sind außerdem mit einem Info-Stand vertreten und unterstützen die Organisation der Tombola.