Lesung mit Lea Streisand: Berlinerisch – WATT DENN, ICKE?

Samstag 29.08.2026, 17:00 – 18:30 Uhr. Einlass 16:30 Uhr.
Schloss Schönhausen, Festsaal
Tschaikowskistr. 1, 13156 Berlin

Die Schriftstellerin Lea Streisand wurde in der DDR geboren und wuchs in Berlin Prenzlauer Berg auf. Sie studierte Neuere deutsche Literatur und Skandinavistik an der Humboldt Universität. Seit 2003 liest und moderiert sie auf Berliner Lesebühnen. Sie schreibt für Süddeutsche, FAZ, taz u.a. und ist bekannt für ihre Hörkolumne „War schön jewesen“ auf Radio Eins (RBB).

„Ob ich ein Wörterbuch „Berlinerisch“ für den Duden-Verlag schreiben möchte? Na, und ob!“ so Lea Streisand.

Entstanden ist eine kleine, schön gestaltete, kurzweilige „Kulturgeschichte des Berlinerischen“ mit verblüffenden Fakten. Die Autorin führt die Leser klug und humorvoll auf eine sprachliche Entdeckungsreise. Sie erklärt, warum Berlin eigentlich nichts mit dem Bären zu tun hat, das Berlinerische eigentlich Berlinisch heißt, und die Beatles im Film berlinern. Sie zeigt die Wurzeln und Besonderheiten des Berliner Jargons und legt offen, was Berlinerinnen und Berliner wirklich meinen.

Wenn Sie schon vorbei etwas über Lea Streisand und ihr neues Buch erfahren wollen, schauen Sie hier in einem -> Beitrag des rbb.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Lea Streisand!

Veranstalter: Förderverein Stille Straße 10 e.V.

Kostenbeitrag: 12,- Euro (Für Mitglieder des Fördervereins: 10,- Euro)

Anmeldung: stillestrasse@gmail.com oder Tel. 030 47 36 79 70

Pankower Persönlichkeiten: Ossi Oswalda

Do, 10. September 17:00 bis 18:30

Vortrag (nach Motiven von Rainer Winkelmann) und Gespräch mit Hans-Michael Schulze.

Ossi Osswalda war eine berühmte Schauspielerin in der Stummfilmzeit. Am 2. Februar 1898 wurde Oswalda Amalie Anna Stäglich im heutigen Majakowskiring 55 in Niederschönhausen geboren. Ausgebildet zur Ballerina wurde sie Tänzerin und dann für den Film entdeckt. In Komödien wie „Ich möchte kein Mann sein„, „Die Austernprinzessin“ und „Die Puppe“ von Ernst Lubitsch spielte sie oft die junge, freche Heldin. Das Publikum liebte sie wegen ihrer großspurigen, schrillen Art. 

Ihre Karriere endete mit dem Tonfilm. Wegen der Nazi-Diktatur ging sie 1933 nach Prag ins Exil und arbeitete als Drehbuchautorin. In ihren letzten Jahren geriet sie in Vergessenheit. Nach dem Ende des von Deutschland begonnenen 2. Weltkrieges erklärte die tschechoslowakische Regierung Millionen Menschen wegen ihrer deutschen oder ungarischen Zugehörigkeit zu Staatsfeinden und enteigneten sie zum Teil. Auch Ossi Oswalda war davon betroffen. Sie starb verarmt am 7. März 1947 in Zamberk (Senftenberg) in einem Lungensanatorium.


Kommen Sie und lernen Sie den Superstar Ossi Oswalda kennen!

Veranstalter: Förderverein Stille Straße 10 e.V.

Kostenbeitrag: 6,- Euro

Anmeldung: stillestrasse@gmail.com oder Tel. 030 47 36 79 70