Pankower Persönlichkeiten: Ossi Oswalda

Do., 10. September 17:00 bis 18:30

Vortrag (nach Motiven von Rainer Winkelmann) und Gespräch mit Hans-Michael Schulze.

Ossi Osswalda war eine berühmte Schauspielerin in der Stummfilmzeit. Am 2. Februar 1898 wurde Oswalda Amalie Anna Stäglich im heutigen Majakowskiring 55 in Niederschönhausen geboren. Ausgebildet zur Ballerina wurde sie Tänzerin und dann für den Film entdeckt. In Komödien wie „Ich möchte kein Mann sein„, „Die Austernprinzessin“ und „Die Puppe“ von Ernst Lubitsch spielte sie oft die junge, freche Heldin. Das Publikum liebte sie wegen ihrer großspurigen, schrillen Art. 

Ihre Karriere endete mit dem Tonfilm. Wegen der Nazi-Diktatur ging sie 1933 nach Prag ins Exil und arbeitete als Drehbuchautorin. In ihren letzten Jahren geriet sie in Vergessenheit. Nach dem Ende des von Deutschland begonnenen 2. Weltkrieges erklärte die tschechoslowakische Regierung Millionen Menschen wegen ihrer deutschen oder ungarischen Zugehörigkeit zu Staatsfeinden und enteigneten sie zum Teil. Auch Ossi Oswalda war davon betroffen. Sie starb verarmt am 7. März 1947 in Zamberk (Senftenberg) in einem Lungensanatorium.


Kommen Sie und lernen Sie den Superstar Ossi Oswalda kennen!

Veranstalter: Förderverein Stille Straße 10 e.V.

Kostenbeitrag: 6,- Euro

Anmeldung: stillestrasse@gmail.com oder Tel. 030 47 36 79 70

Die elektronische Patientenakte (ePA)

Di., 22.09.2026, 14:30 – 16:00 Uhr

Die elektronische Patientenakte (ePA) startete im Herbst 2025. Sie soll das Gesundheitssystem effizienter machen. Was bringt sie, wie funktioniert sie, und warum gibt es Bedenken? Michaela Wetzel vom Berliner Landeskompetenzzentrum Pflege 4.0 erläutert und beantwortet Fragen.


Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns über Spenden!

Anmeldung: stillestrasse@gmail.com oder Tel. 030 47 36 79 70

Die neue Mauer – ein Gespräch über den Osten mit llko-Sascha Kowalcuk und Bodo Ramelow

ACHTUNG: Neue Uhrzeit: 18:00!!

Samstag 10.10.2026, 18:00 – 19:30 Uhr. Einlass 17:30 Uhr.
Festsaal Schloss Schönhausen
Tschaikowskistr. 1, 13156 Berlin


Ilko-Sascha Kowalcuk und Bodo Ramelow lesen aus ihrem Buch:
Die neue Mauer. Ein Gespräch über den Osten.
Beck-Verlag, Sept. 2025,
ISBN 978-3-406-83831-6
Hier eine -> Leseprobe

Foto: Susanne Schleyer, mit freundlicher Genehmigung des Verlags C.H. Beck

Vieles von dem, was nach 1990 im Osten schiefgelaufen ist, lässt sich aus Versäumnissen und Fehlern im Vereinigungsprozess erklären. Anderes geht auf überzogene Erwartungen und ein falsches Verständnis von Freiheit zurück. So ist eine toxische Stimmung entstanden, die immer größere Teile der Bevölkerung erfasst – nicht nur im Osten, sondern auch im Westen. Denn die «neue Mauer» verläuft nicht nur
entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, sondern auch zwischen den Verteidigern der Demokratie und jenen, die sie – gezielt oder leichtfertig – in Gefahr bringen.




Ilko-Sascha Kowalczuk ist Historiker, Publizist und berät das Berliner „DDR Museum“. Er ist renommierter Experte für die Geschichte der DDR und des Vereinigungsprozesses. Die FAZ nannte ihn den «Punk unter den deutschen Historikern».

Foto: ©Susanne Schleyer, mit freundlicher Genehmigung des Verlags C.H. Beck


Bodo Ramelow ist ein profilierter deutscher Politiker. Er ist seit 1990 in Ostdeutschland politisch aktiv und war von 2014 bis 2024 Ministerpräsident in Thüringen. Heute ist er Vizepräsident des Deutschen Bundestages

Foto: ©Susanne Schleyer, mit freundlicher Genehmigung des Verlags C.H. Beck (gedreht)


Kostenbeitrag: 20,- Euro (15,- Euro für Mitglieder des Fördervereins Stille Straße 10 e.V. )

Anmeldung beim Veranstalter Förderverein Stille Straße 10 e.V., Tel. 030/47367970, E-Mail: stillestrasse@gmail.com