Wir organisieren – ehrenamtlich – viele Veranstaltungen: Konzerte, Theater, Lesungen oder Vorträge zu sozialen, kulturellen und sportlichen Themen. Was aktuell ansteht, sehen Sie im Programm und in der Rubrik Veranstaltungen.
Über einige Events berichten wir hier „Im Rückblick“, damit Sie mehr über unsere Arbeit erfahren können.
Normalerweise singen wir in der Begegnungsstätte für Jung und Alt in der Stillen Straße 10.
Doch ab und zu besuchen einige Vereins- und Chormitglieder, die „Fröhlichen Lerchen“, die Wohngemeinschaft Mitte Sprengelkiez im Wedding und singen dort. Das ist eine Einrichtung der Diakonie, in der ältere und zum Teil demente Menschen leben. Und eine von uns arbeitet.
Wir üben zuvor Lieder, von denen wir denken, dass die Bewohner:innen sie vielleicht kennen.
So können sie, wenn sie möchten, mitsingen. Akkordeon und Gitarre haben wir auch dabei.
Wir spielen und singen nicht nur, wir sitzen auch mit den Bewohner:innen am Tisch und reden. Gute Gespräche sind manchmal möglich.
Wir freuen uns, wenn ein Lied oder ein Gespräch ein Lächeln zaubert.
Schließung der Begegnungsstätte Stille Straße 10 abwenden! -> Mehr Infos …
Der Aktionstag am 18.10.2025 machte Mut und motivierte!
Der Vorstand hatte sich nach dem einstimmigen Beschluss der Mitgliederversammlung des Fördervereins Stille Straße 10 e.V. darauf verständigt, der Bezirksstadträtin eine Interessenbekundung als Träger zur Betreibung der Begegnungsstätte ab Januar 2026 zu überreichen.
Das erfolgte unter großem Beifall der über 100 Gäste des Aktionstages. Das Bezirksamt ist bereit mit uns über das Anliegen zu beraten und vertragliche Regelungen zu besprechen. Immerhin, denn 2012 wollte das Bezirksamt die Nutzer zwangsweise auf andere Einrichtungen verteilen um das Haus abreißen zu lassen. Jetzt wird die Begegnungsstätte dringend gebraucht. Das hatte das Bezirksamt in einer Sozialanalyse festgestellt.
Zum Aktionstag kamen zahlreiche enge Kooperationspartner, Freunde der Stille Straße, Unterstützer, Nachbarn, Künstler und Engagiert der Stadtgesellschaft, Jung und Alt.
Sie ergriffen das Mikrofon um uns Ihre Solidarität zu übermitteln.
Jasmin Tabatabai, Frank Viehweg und die Trommler vom Stadtteilzentrum Pankow waren dabei!Im herbstlichen Garten am Abend sang der Chor „Stille 10“ an der Feuerschale
Elke Breitenbach, Mitglied des Abgeordnetenhaus Berlin aus der Fraktion DIE LINKE, überreichte dem Förderverein eine Spende von 2.000,00 € als finanzielle Unterstützung zur Bewältigung der neuen Herausforderungen. Damals 2012, während der Besetzung überbrachte Petra Pau eine Spende aus der Bundestagsfraktion DIE LINKE.
Jugendliche vom selbstverwalteten Jugendzentrum „Bunte Kuh“ aus Weißensee übergaben ihre Spende.
Viele Anwesende unterzeichneten unsere Unterschriftensammlung für den Erhalt der Begegnungsstätte und spendeten Geld.
DANKE für all diese Unterstützung! Das hilft!
Jetzt steht die Antwort der Bezirksstadträtin und die Entscheidung des Sozialausschusses aus.
Wir sind bereit!
Eveline Lämmer
Über den Aktionstag berichtet Anselm Mathieu von der taz am 20.10.2025
Schließung der Begegnungsstätte Stille Straße 10 abwenden! -> Mehr Infos …
Am 9. Oktober kam der rbb mit einem Team in die Begegnungsstätte Stille Straße 10. Er wollte über die erneut kritische Situation unseres Hauses für Jung und Alt berichten.
Jasmin Tabatabai unterstützte uns vor der Kamera! DANKE!
Am Freitag 12. September 2025 begrüßte Eveline Lämmer vom Veranstalter, dem Förderverein Stille Straße 10 e.V., den Schauspieler Winfried Glatzeder, den Moderator Sören Benn und das Publikum im Festsaal des Schlosses Schönhausen.
Vor ausverkauftem Saal las Winfried Glatzeder aus seiner Autobiographie „Paul und ich“ . Das Publikum folgte dem lebendigen Vortrag in die Kindheit des Schauspielers bis zu den ersten Schritten seiner Karriere.
Sören Benn konnte Winfried Glatzeder dann durch klug gestellte Fragen dazu bringen, viel aus seinem Leben zu erzählen. Zum Beispiel zu seiner Beziehung zu Henry Hübchen. Oder dazu, wie 1982 der Neuanfgang in West-Berlin war („Schrecklich! Sehr schwer!“).
Lang war die Schlange vor dem Stand vom „Buchlokal“, an dem man bei der Inhaberin Friederike Zöllner Winfried Glatzeders Autobiographie „Paul und ich“ erstehen konnte. Er signierte für viele sein Buch und entließ die Gäste gut gelaunt in die Nacht.
(Alle Fotos: Förderverein Stille Straße 10 e.V.)
Auch der Veranstalter, der Förderverein Stille Straße 10 e.V., freute sich über den gelungenen Abend. Und darüber, dass viele Gäste die Unterschriftenliste „Schließung der Begegnungsstätte Stille Straße 10 abwenden“ unterzeichnet haben – so auch Winfried Glatzeder und Sören Benn.
Danke für Eure Unterstützung!
Schließung der Begegnungsstätte Stille Straße 10 abwenden! -> Mehr Infos …
Rückblick auf die Veranstaltung des Fördervereins Stille Straße 10 e.V. und Christian Schweervom BUND für Umwelt und Naturschutz, Berlin.
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Autors Christian Schweer.
Am 22.7.2025 fand eine öffentliche Beprobung des Grundwasserkörpers Untere Spree Berlin in Pankow – Niederschönhausen statt. Untersucht wurde der öffentliche Straßenbrunnen Pa13, der mit 20 m Tiefe in den 2. Grundwasserleiter reicht und sich direkt am Zugang des Schlossparks Schönhausen befindet. Foto: Christian Schweer
Rund 10 Anwohner*innen und Interessierte aus der Zivilgesellschaft wohnten dem Termin bei, der zusammen mit dem Förderverein Stille Straße 10 e.V. angeboten wurde. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Verbundprojektes CHARMANT abgehalten.
…so begrüßte Eveline Lämmer vom Vorstand des Förderverein Stille Straße 10 e.V., die ca. 400 Besucher des Kiezfestes am 28.06.2025 im Schlosspark des Schloss Schönhausen.
Der Förderverein hatte gemeinsam mit der Kiezrunde Niederschönhausen das Kiezfest für Jung und Alt organisiert.
Er hatte dafür tatkräftige Unterstützung von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, vom Landesseniorenbeirat Berlin und vom Café Sommerlust.
Immerhin war der 28.06. ein denkwürdiges Datum und Anlass für das Fest. Vor genau 13 Jahren wurde die Begegnungsstätte in der Stille Straße 10 gegen die Beschlüsse der Pankower Politik, von den Senioren und Seniorinnen besetzt. Sie gibt es noch heute. Aber Ihre Zukunft ist noch immer ungeklärt.
Mit unserem Kiezfest erinnern wir daran, das die Berliner Volkssolidarität die Begegnungsstätte langjährig unterstützt. Heute sagen wir Dank und gratulieren zu ihrem 80. Jahrestag der Gründung.
Der Landesseniorenbeirat Berlin setzt sich seit Jahren für den Erhalt der Begegnungsstätten in Berlin und dessen Finanzierung, als gesetzliche Pflichtleistung ein. Darauf machte die 51. Berliner Seniorenwoche auch mit dem Motto „Miteinander im Kiez“ aufmerksam. Sie endete zwar am 28.06. mit dem Kiezfest in Pankow, wirkt aber in den Kiezen nachhaltig weiter.
Die Mitglieder der Kiezrunde organisieren jährlich, seit 13 Jahren ein weiteres Fest „Novemberlicht“. Es wird in diesem Jahr am 22.11. stattfinden.
Sie wollen, dass ihr Kiez noch schöner wird, dass sich die Nachbarn kennenlernen und sich unterstützen, dass es Wohnungen gibt, die man bezahlen kann, dass es Begegnungsstätten für alle Generationen, wie auch Plätze in Kitas und Schulen gibt. „Unser Niederschönhausen soll ein Ort für alle Menschen sein, an dem sie sich zu Hause fühlen und sich dafür selbst aktiv einbringen.“
Das Programm des Kiezfestes wurde von zahlreichen Vereinen und Einzelpersonen der Kiezrunde mitgestaltet.
10 Informations- und Marktstände, die Freiwillige Feuerwehr mit Feuerwehr und Grillstand, Kinder- Schmink-Station, Spiele mit und für Kinder, Seifenblasen und Schwungtuch wurden begeistert aufgenommen.
Highlight des Nachmittages war das abwechslungsreiche Bühnenprogramm.
Das Seniorenorchester Spandau, der Kammerchor „Mehr als ein Versuch“, der Chor Stille 10, Suppi Huhn und die Kinderkönige und zum Abschluss die Sängerin Susanne Werth begeisterten die Besucher.
Anschließend ging es im Festsaal des Schlosses weiter.
André Herzberg, der Frontmann der Gruppe PANKOW, las aus seinem Buch „Keine Stars“. Er erinnerte daran, dass das Schloss Niederschönhausen früher, als er jung war, gar nicht für jedermann zugänglich war. Schön, dass es jetzt für die Kultur genutzt wird. Er gab uns in einer Mischung aus Musik und Lesung einen nachdenklichen Rückblick auf sein Leben.
Am 29. April stellte die Begegnungsstätte für Jung und Alt Stille Straße 10 den Besuchern des Rathaus-Centers Pankow ihr neues Konzept vor.
In der Diskussion in der Mitgliedschaft des Fördervereins ist das Konzept für die Weiterentwicklung der Begegnungsstätte entstanden. Mit Pankower Vereinen haben wir uns bereits dazu ausgetauscht. Die Kiezrunde Niederschönhausen, in der viele Vereine mitarbeiten, unterstützt uns.
Unser Haus soll ein Ort des Gesprächs und des Miteinanders, der gemeinsamen Aktivität offen für alle Generationen im Kiez sein.
Das Management des Rathaus-Centers unterstützt uns auch. Es bot die Möglichkeit, im Center mit den Pankowern über das Konzept ins Gespräch zu kommen. Danke dafür!
Fünf Frauen, fünf Männer und zwei Kinder spielten in unserem Outdoor-Turnier an drei Platten in drei Sätzen um die begehrten Pokale.
Es wurde nach geltenden Wettkampf-Regeln gespielt:
Wer zuerst 11 Punkte erreichte, gewann den Satz. Wer zuerst mit zwei Punkten im Entscheidungssatz führte, gewann Satz und Spiel.
(Bild: pixabay)
Ein Spiel dauerte, ja nach Dauer der Sätze und Niveau der Spieler, durchschnittlich 20-40 Minuten. Schiedsrichter und Zuschauer beobachteten spannende Matches!
Die Pokale und Auszeichnungen gingen an:
Platz: Janis Piskol
Platz: Jialu Piskol-Lyn
Platz: Werner Draband
und an viele andere Akteure.
Herzlichen Glückwunsch von Eveline Lämmer, Vorstand des Fördervereins!
Alle hatten viel Spaß und wollen auch im nächsten Jahr wieder ein Turnier spielen. Wir freuen uns schon drauf!
Gespräche mit Gästen aus Politik und Gesellschaft, ein gemeinsam gestaltetes, vielfältiges und gesundes Buffet und die Lesung mit Clara Schaksmeier: Das war ein anspruchsvolles Programm, dass allen anwesenden Vereinsmitgliedern und Frauen aus Politik und Gesellschaft in Erinnerung bleiben wird.
Wir trafen uns zum Aktionstag für die Rechte der Frauen, für Gleichstellung und Empowerment-gegen Kürzungen und Gewalt. Gleichzeitig waren einige Vereinsmitglieder auf den Straßen und Plätzen und haben an zahlreichen Aktionen und Fahrradkorsos für die Gleichstellung demonstriert.
Unsere Veranstaltung, die nun auch schon eine 13-jährige Tradition hat, eröffnete Eveline Lämmer.
I. NackK. Ahrens, E. Lämmer, S. KühneC. Schaksmeier
Zu den Bildern: Unter den Gästen: Ilona Nack vom VVN-BdA, Katja Ahrens, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Pankow; Susanne Kühne, Gleichstellungsbeauftragte der Fraktion „Die Linke“, Pankow. und natürlich die Autorin Clara Schaksmeier, die aus dem Buch „Und ich – 20 Geschichten über Wendepunkte des Lebens“ las.
Immer verwies Eveline Lämmer darauf, dass in Deutschland die rechtliche Gleichstellung auf dem Papier längst erreicht ist, die faktische Gleichstellung aber noch lange nicht in Sicht ist. Sie betonte, dass die neue Bundesregierung in der Pflicht steht- Auch in Krisenzeiten muss Gleichstellung Priorität haben – sie ist im Grundgesetz festgeschrieben und ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes.
Konflikte, Kriege, Krisen: Die Sicherheits- und Verteidigungspolitik wird weltweit von Männern bestimmt.
Brunch am FrauentagGästeClara Schaksmeier signiert
Viele unserer SeniorInnen in der Stille Straße haben den 2. Weltkrieg erlebt, sind im Krieg oder danach geboren. Es sind Jahrgänge der Kriegskinder -1936, 1937, 1938, 1939, 1940 bis 1945, 1947, 1949. Einige von ihnen waren anwesend. Wie geht es Euch, wenn Ihr hört, dass der Nato-Generalsekretär deutliche höhere Verteidigungsausgaben von Deutschland fordert und über die Vorbereitung auf den Krieg spricht, um ihn zu vermeiden, fragte Eveline Lämmer.
Kann man als einzelne Person oder kleine Gruppe überhaupt etwas verändern? »Ja«, das kann man!
Zum Bild: Eveline Lämmer dankt Clara Schaksmeier für die Lesung
Wir alle sind Beispiele von persönlichem Engagement, die letztlich einen Beitrag zum Frieden schaffen. Wir bringen uns in Pankow, in Bürgerinitiativen und in der Kiezrunde ein, wir unterstützen unsere Kinder, Enkel und Urenkel.
Unsere Begegnungsstätte wird nun schon fast 13 Jahre ehrenamtlich am Laufen gehalten. Wir Frauen der Stille Straße zeigen immer auch Haltung und vertreten sie auch weiterhin gesellschaftspolitisch konsequent und ausdauernd.
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