Im Rückblick

Wir organisieren – ehrenamtlich – viele Veranstaltungen: Konzerte, Theater, Lesungen oder Vorträge zu sozialen, kulturellen und sportlichen Themen. Was aktuell ansteht, sehen Sie im Programm und in der Rubrik Veranstaltungen.

Über einige Events berichten wir hier „Im Rückblick“, damit Sie mehr über unsere Arbeit erfahren können.

Schauen Sie!

Zum 10. Mal Kiezfest Novemberlicht – wir waren dabei!

Zum zehnten Mal hat die Kiezrunde Niederschönenhausen, zu der auch der Förderverein Stille Straße 10 e.V. gehört, das Fest 2025 auf die Beine gestellt. Am 22. November war es soweit.

Viele Organisationen machten mit, auch wir, der Förderverein Stille Straße 10 e.V.

Jugendliche Unterstützerinnen und Unterstützer am Feuerwehr-Stand.

Auf der Mittelpromenade der Waldstraße/Ecke Hermann-Hesse-Straße gab es Kulinarisches, Kunsthandwerk, Tombola, Laternenbasteln, Stockbrotbacken, Feuerschale, Feuerwehr-Oldtimer und…

…eine Original-Jurte aus der Mongolei. Eveline Lämmer vom Förderverein Stille Straße 10 e.V. im Gespräch mit Andrea Meltzer, die das Märchenlesen koordiniert hat.

Andrea Meltzer und mehrere Seniorinnen des Fördervereins Stille Straße 10 e.V. lasen in der Jurte Märchen vor.

Viele Stände, viel Trubel! Zahlreiche Gewerbetreibende und Geschäfte spendeten Preise für die Tombola. 500 Lose lagen darin, jedes Los gewann!

Live-Musik vom WASTELAND GREEN Duo Susanne Werth und Friedrich Barniske!

„Fröhliche Lerchen“

im Einsatz ♫ ♫

Normalerweise singen wir in der Begegnungsstätte für Jung
und Alt in der Stillen Straße 10.


Doch ab und zu besuchen einige Vereins- und Chormitglieder, die „Fröhlichen Lerchen“, soziale Einrichtungen und singen dort. Zum Beispiel in der Wohngemeinschaft Mitte Sprengelkiez im Wedding, in der ältere und zum Teil demente Menschen leben. Oder bei der Weihnachtsfeier der Tagespflege Rotunde in Zepernick.

Wir üben zuvor Lieder, von denen wir denken, dass die Bewohner:innen sie vielleicht kennen.

So können sie, wenn sie möchten, mitsingen. Akkordeon und Gitarre haben wir auch dabei.


Wir spielen und singen nicht nur, wir sitzen auch mit den Bewohner:innen am Tisch und reden. Gute Gespräche sind manchmal möglich.

Wir freuen uns, wenn ein Lied oder ein Gespräch ein Lächeln zaubert.

Das Haus in unsere Hand!

Der Aktionstag am 18.10.2025 machte Mut und motivierte!

Der Vorstand hatte sich nach dem einstimmigen Beschluss der Mitgliederversammlung des Fördervereins Stille Straße 10 e.V. darauf verständigt, der Bezirksstadträtin eine Interessenbekundung als Träger zur Betreibung der Begegnungsstätte ab Januar 2026 zu überreichen.

Das erfolgte unter großem Beifall der über 100 Gäste des Aktionstages. Das Bezirksamt ist bereit mit uns über das Anliegen zu beraten und vertragliche Regelungen zu besprechen. Immerhin, denn 2012 wollte das Bezirksamt die Nutzer zwangsweise auf andere Einrichtungen verteilen um das Haus abreißen zu lassen. Jetzt wird die Begegnungsstätte dringend gebraucht. Das hatte das Bezirksamt in einer Sozialanalyse festgestellt.

Zum Aktionstag kamen zahlreiche enge Kooperationspartner, Freunde der Stille Straße, Unterstützer, Nachbarn, Künstler und Engagiert der Stadtgesellschaft, Jung und Alt.

 Sie ergriffen das Mikrofon um uns Ihre Solidarität zu übermitteln.

Elke Breitenbach, Mitglied des Abgeordnetenhaus Berlin aus der Fraktion DIE LINKE, überreichte dem Förderverein eine Spende von 2.000,00 € als finanzielle Unterstützung zur Bewältigung der neuen Herausforderungen. Damals 2012, während der Besetzung überbrachte Petra Pau eine Spende aus der Bundestagsfraktion DIE LINKE.  

Jugendliche vom selbstverwalteten Jugendzentrum „Bunte Kuh“ aus Weißensee übergaben ihre Spende.

Viele Anwesende unterzeichneten unsere Unterschriftensammlung für den Erhalt der Begegnungsstätte und spendeten Geld.

DANKE für all diese Unterstützung! Das hilft!

Jetzt steht die Antwort der Bezirksstadträtin und die Entscheidung des Sozialausschusses aus. 

Wir sind bereit!

Eveline Lämmer

Über den Aktionstag berichtet Anselm Mathieu von der taz am 20.10.2025

Winfried Glatzeder und Sören Benn auf der Bühne! 12.9.2025

Am Freitag 12. September 2025 begrüßte Eveline Lämmer vom Veranstalter, dem Förderverein Stille Straße 10 e.V., den Schauspieler Winfried Glatzeder, den Moderator Sören Benn und das Publikum im Festsaal des Schlosses Schönhausen.

Vor ausverkauftem Saal las Winfried Glatzeder aus seiner Autobiographie „Paul und ich“ . Das Publikum folgte dem lebendigen Vortrag in die Kindheit des Schauspielers bis zu den ersten Schritten seiner Karriere.

Sören Benn konnte Winfried Glatzeder dann durch klug gestellte Fragen dazu bringen, viel aus seinem Leben zu erzählen. Zum Beispiel zu seiner Beziehung zu Henry Hübchen. Oder dazu, wie 1982 der Neuanfgang in West-Berlin war („Schrecklich! Sehr schwer!“).

Lang war die Schlange vor dem Stand vom „Buchlokal“, an dem man bei der Inhaberin Friederike Zöllner Winfried Glatzeders Autobiographie „Paul und ich“ erstehen konnte. Er signierte für viele sein Buch und entließ die Gäste gut gelaunt in die Nacht.

(Alle Fotos: Förderverein Stille Straße 10 e.V.)

Auch der Veranstalter, der Förderverein Stille Straße 10 e.V., freute sich über den gelungenen Abend. Und darüber, dass viele Gäste die Unterschriftenliste „Schließung der Begegnungsstätte Stille Straße 10 abwenden“ unterzeichnet haben – so auch Winfried Glatzeder und Sören Benn.

Dialog zum Grundwasser Untere Spree Berlin am Schlosspark Schönhausen in Pankow

Rückblick auf die Veranstaltung des Fördervereins Stille Straße 10 e.V. und Christian Schweer vom BUND für Umwelt und Naturschutz, Berlin.

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Autors Christian Schweer.

Am 22.7.2025 fand eine öffentliche Beprobung des Grundwasserkörpers Untere Spree Berlin in Pankow – Niederschönhausen statt. Untersucht wurde der öffentliche Straßenbrunnen Pa13, der mit 20 m Tiefe in den 2. Grundwasserleiter reicht und sich direkt am Zugang des Schlossparks Schönhausen befindet.
Foto: Christian Schweer

Rund 10 Anwohner*innen und Interessierte aus der Zivilgesellschaft wohnten dem Termin bei, der zusammen mit dem Förderverein Stille Straße 10 e.V. angeboten wurde. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Verbundprojektes CHARMANT abgehalten. 

-> Zur vollständigen Dokumentation

„Mit Kind und Kegel in den Schlosspark….“

…so begrüßte Eveline Lämmer vom Vorstand des Förderverein Stille Straße 10 e.V., die ca. 400 Besucher des Kiezfestes am 28.06.2025 im Schlosspark des Schloss Schönhausen.


Der Förderverein hatte gemeinsam mit der Kiezrunde Niederschönhausen das Kiezfest für Jung und Alt organisiert.

Er hatte dafür tatkräftige Unterstützung von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, vom Landesseniorenbeirat Berlin und vom Café Sommerlust.

Immerhin war der 28.06. ein denkwürdiges Datum und Anlass für das Fest. Vor genau 13 Jahren wurde die Begegnungsstätte in der Stille Straße 10 gegen die Beschlüsse der Pankower Politik, von den Senioren und Seniorinnen besetzt. Sie gibt es noch heute. Aber Ihre Zukunft ist noch immer ungeklärt.

Mit unserem Kiezfest erinnern wir daran, das die Berliner Volkssolidarität die Begegnungsstätte langjährig unterstützt. Heute sagen wir Dank und gratulieren zu ihrem 80. Jahrestag der Gründung.

Der Landesseniorenbeirat Berlin setzt sich seit Jahren für den Erhalt der Begegnungsstätten in Berlin und dessen Finanzierung, als gesetzliche Pflichtleistung ein. Darauf machte die 51. Berliner Seniorenwoche auch mit dem Motto „Miteinander im Kiez“ aufmerksam. Sie endete zwar am 28.06. mit dem Kiezfest in Pankow, wirkt aber in den Kiezen nachhaltig weiter.

Die Mitglieder der Kiezrunde organisieren jährlich, seit 13 Jahren ein weiteres Fest „Novemberlicht“. Es wird in diesem Jahr am 22.11. stattfinden.

Sie wollen, dass ihr Kiez noch schöner wird, dass sich die Nachbarn kennenlernen und sich unterstützen, dass es Wohnungen gibt, die man bezahlen kann, dass es Begegnungsstätten für alle Generationen, wie auch Plätze in Kitas und Schulen gibt. „Unser Niederschönhausen soll ein Ort für alle Menschen sein, an dem sie sich zu Hause fühlen und sich dafür selbst aktiv einbringen.“

Das Programm des Kiezfestes wurde von zahlreichen Vereinen und Einzelpersonen der Kiezrunde mitgestaltet.


10 Informations- und Marktstände, die Freiwillige Feuerwehr mit Feuerwehr und Grillstand, Kinder- Schmink-Station, Spiele mit und für Kinder, Seifenblasen und Schwungtuch wurden begeistert aufgenommen.



Highlight des Nachmittages war das abwechslungsreiche Bühnenprogramm.

Das Seniorenorchester Spandau, der Kammerchor „Mehr als ein Versuch“, der Chor Stille 10, Suppi Huhn und die Kinderkönige und zum Abschluss die Sängerin Susanne Werth begeisterten die Besucher. 



Anschließend ging es im Festsaal des Schlosses weiter.

André Herzberg, der Frontmann der Gruppe PANKOW, las aus seinem Buch „Keine Stars“. Er erinnerte daran, dass das Schloss Niederschönhausen früher, als er jung war, gar nicht für jedermann zugänglich war. Schön, dass es jetzt für die Kultur genutzt wird. Er gab uns in einer Mischung aus Musik und Lesung einen nachdenklichen Rückblick auf sein Leben.


Die Begegnungsstätte Stille Straße 10 ging mit den Pankowern in den Dialog – im Rathaus-Center

Am 29. April stellte die Begegnungsstätte für Jung und Alt Stille Straße 10 den Besuchern des Rathaus-Centers Pankow ihr neues Konzept vor.

In der Diskussion in der Mitgliedschaft des Fördervereins ist das Konzept für die Weiterentwicklung der Begegnungsstätte entstanden. Mit Pankower Vereinen haben wir uns bereits dazu ausgetauscht. Die Kiezrunde Niederschönhausen, in der viele Vereine mitarbeiten, unterstützt uns.

Unser Haus soll ein Ort des Gesprächs und des Miteinanders, der gemeinsamen Aktivität offen für alle Generationen im Kiez sein.

Das Management des Rathaus-Centers unterstützt uns auch. Es bot die Möglichkeit, im Center mit den Pankowern über das Konzept ins Gespräch zu kommen. Danke dafür!

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Unser Tischtennis-Turnier am 24. Mai 2025

Fünf Frauen, fünf Männer und zwei Kinder spielten in unserem Outdoor-Turnier an drei Platten in drei Sätzen um die begehrten Pokale.

Es wurde nach geltenden Wettkampf-Regeln gespielt:

Wer zuerst 11 Punkte erreichte, gewann den Satz.
Wer zuerst mit zwei Punkten im Entscheidungssatz führte, gewann Satz und Spiel.

Ein Spiel dauerte, ja nach Dauer der Sätze und Niveau der Spieler, durchschnittlich 20-40 Minuten. Schiedsrichter und Zuschauer beobachteten spannende Matches!

Die Pokale und Auszeichnungen gingen an:

  1. Platz: Janis Piskol
  2. Platz: Jialu Piskol-Lyn
  3. Platz: Werner Draband

und an viele andere Akteure.

Herzlichen Glückwunsch von Eveline Lämmer, Vorstand des Fördervereins!


Alle hatten viel Spaß und wollen auch im nächsten Jahr wieder ein Turnier spielen.
Wir freuen uns schon drauf!