im Festsaal des Schlosses Schönhausen Tschaikowskistraße1, 13156 Berlin
Knut Elstermann ist Journalist und Filmkritiker. Er begibt sich in seinem neuen Buch auf einen ungewöhnlichen Weg zu Johann Sebastian Bach. Er nähert sich ihm durch Kino- und Fernsehfilme, die im Lauf der Jahrzehnte über den Komponisten erschienen sind. Elstermann reist an die Originalschauplätze von Bachs Leben.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Bebra-Verlags
Er spricht mit Filmemachern und Musik-Fans über die Herausforderung, sich mit einem großen Künstler auseinanderzusetzen, dessen Persönlichkeit ganz im Schatten seiner Werke steht. Elstermanns Buch ist eine Liebeserklärung an Bach.
Foto: Rolf Zöllner, mit freundlicher Genehmigung des Bebra-Verlags
Zugleich beschäftigt er sich mit grundsätzlichen Fragen des biografischen Erzählens. Wo verläuft die Grenze zwischen Überhöhung und Banalisierung? Wie kann ein authentisches Porträt entstehen, wenn so vieles doch erfunden sein muss?
Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Bebra-Verlags
Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen, sehr persönlichen Nachmittag mit Knut Elstermann im Festsaal des Schlosses Schönhausen.
Kostenbeitrag 10,- Euro * / 12 Euro. Vorverkauf ab 15.6.2026
*Preis für Mitglieder des Fördervereins Stille Straße 10 e.V.
Anmeldung und Tickets: stillestrasse@gmail.com oder Tel. bis 8.7.2026: 030- 2 8 6 6 4 2 3 1, ab 9.7.2026: Tel. 030 47 36 79 70
Beliebte Discoklassiker und Evergreens laden ein, das Tanzbein zu schwingen! Ein unterhaltsamer Nachmittag voller Musik und Spaß für alle Tanzbegeisterten!
24.04, 17:00 Uhr Begegnungsstätte für Jung und Alt Stille Straße 10 13156 Berlin (Niederschönhausen)
Kerstin Hommel (Slawistin & Logopädin) und Frank Viehweg (Dichtersänger & Nachdichter) sind seit Jahren mit dem ukrainischen Poeten und Schriftsteller Aleksandr Ratner befreundet. Er lebt in Dnipro, hat zahlreiche Gedichtbände und Prosawerke verfasst und wurde mit dem kanadischen Hemingway-Preis ausgezeichnet.
Foto: Kerstin Hommel und Frank Viehweg, von Alena Fürnberg, mit freundlicher Genehmigung von Frank Viehweg
Nach dem Beginn des Krieges schrieb Aleksandr Ratner eine Variation auf Jewtuschenkos Meinst du, die Russen wollen Krieg? Fast täglich erschien dann in Facebook ein neues Gedicht, meist auf russisch, denn Die Sprache ist nicht schuld, heißt es in einem Gedicht.
Frank Viehweg übertrug auf der Grundlage von Kerstin Hommels Interlinearübersetzungen 66 Gedichte von Aleksandr Ratner ins Deutsche und setzte einige davon in Töne. Entstanden sind daraus das Buch und Programm „Großes Kind“ sowie die CD „Wunschtraum“.
Foto mit freundlicher Genehmigung von Frank Viehweg
Antikriegslieder und Liebesgedichte sagen in gleichem Atemzug: Мир Украïнi!
22.4.2026, 18:00 Begegnungsstätte für Alt und Jung Stille Straße 10 13156 Berlin (Niederschönhausen)
Der „Pankower Wohntisch“ bildet Wohngruppen, die das „Gemeinschaftliche Generationen Wohnen zur Miete“ anstreben. Nach der gelungenen Umsetzung von zwei Wohntisch-Gruppen in der Zusammenarbeit mit der GESOBAU AG hat sich Ende 2024 eine neue Gruppe im Wohntisch zusammengefunden.
Das ist eine Gemeinschaft von älteren und jüngeren Menschen mit/ohne Behinderung, mit/ohne Familie in unterschiedlicher Einkommenssituation. Die Gruppe umfasst 15 Berlin*innen, die zum Großteil in Pankow wohnen. Sie engagieren sich zusammen, sind gemeinsam auch in der Freizeit aktiv.
Foto: Förderverein Stille Straße e.V.
Zur Diskussion über den Wohnungsbau und die Mietenpolitik in Berlin hat der Wohntisch Andreas Otto eingeladen. Er ist seit 2006 Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus und baupolitischer Sprecher von Bündnis 90/die Grünen.
Das Wohnen ist ein zentrales Thema für die Menschen in Berlin: Zu wenige Angebote, zu teuer! Jedes Jahr sollten 20.000 neue Wohnungen entstehen, davon 5000 Sozialwohnungen. Die landeseigenen Wohnungsunternehmen sollten einen Anteil von 6500 Wohnungen jährlich bauen. Fakt ist aber, dass diese Ziele seit Jahren nicht erreicht werden. Was tun?
Foto: pixabay
Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns über Spenden. Anmeldung: stillestrasse@gmail.com oder Tel. 030 47 36 79 70
So 8. März 2026 11:00 bis 13:30 Mitmach-Brunch, 14:00 Lesung von Gisela Höhne
Am 8. März 2026, dem Internationalen Frauentag „Für ALLE Frauen und Mädchen: Rechte, Gleichstellung, Empowerment“, wollen wir mit Frauen aus Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur ins Gespräch kommen.
Das Eintreten für die Gleichstellung der Frau ist seit Bestehen unseres Fördervereins 2012 besonderes Anliegen aller Mitglieder. Wie bekannt war seine Gründung selbst das Ergebnis des engagierten Einsatzes und beispielloser Zivilcourage von Frauen und Männer, die sich rebellisch und solidarisch für ihre sozialen und menschenwürdigen Rechte einsetzten.
Lasst uns ab 11:00 zusammen brunchen, uns am Mitgebrachten erfreuen – und miteinander reden.Und dann hören!
Gisela Höhne liest aus ihrem Buch:
Dann mit RambaZamba. Theater und Leben zwischen Tiefen und Höhen. Mit Fotografien von Sibylle Bergemann. Halle : Mitteldeutscher Verlag, 2. Aufl. 2024. ISBN 978-3-96311-956-9
Dr. Gisela Höhne ist Schauspielerin und Theaterregisseurin. Für ihre Arbeit mit geistig behinderten Schauspielern erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. 1976 kam ihr Sohn Moritz auf die Welt. Er hat das Down-Syndrom. Heute ist er Schauspieler und Schlagzeuger. Aufgrund ihrer familiären Situation musste Gisela Höhne ihren Schauspielerberuf aufgeben. Sohn Jacob wurde 1979 geboren. Er ist Musiker und Theaterregisseur, leitet heute das Theater RambaZamba.
Foto mit freundlicher Genehmigung der Autorin
Noch in der DDR gründete sie 1987 den Zirkus „Bimbo“, in dem geistig behinderte Kinder auftraten. Den Verein Sonnenuhr e.V. Werkstatt der Künste für Menschen mit geistiger Behinderung und Andere baute sie 1990 auf und leitete ihn bis 2017. Ein Jahr später 1991 war sie Mitbegründerin des inklusiven Theaters RambaZamba, das 1993 in der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg seine feste Spielstätte bekam. Giesela Höhne war 2009/2010 bis 20216/2017 alleinige Intendantin, danach übernahm ihr Sohn Jacob Höhne die Leitung.
Im Zentrum des Buchs steht die Erfolgs-Geschichte des RambaZamba-Theaters. Es bietet Menschen, die sonst oft an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, die Möglichkeit, sich künstlerisch auszudrücken. Die Grenzen zwischen Behinderung und Normalität verschwimmen. Die Akteure traten in Fernsehproduktionen wie „Polizeiruf 110“ auf und eroberten die Herzen des Publikums.
Ein unterhaltsamer Nachmittag voller Musik und Spaß für alle Tanzbegeisterte! Wir freuen uns sehr, dass „Rosi“ wieder da ist und Pankow die Beine schwingen kann!
Gedenktag an die Opfer des Holocaust – Lichterkette Pankow
Di 27. Januar 2026 18:00 Uhr Lichterkette Berliner Straße 121 19:00 Andacht Alte Pfarrkirche Pankow, Breite Straße 37
Wir gedenken der Befreiung des KZ Auschwitz am 27 Januar 1945.
Der 27. Januar ist offizieller Gedenktag in der Bundesrepublik Deutschland. Daher gestalten engagierte Bürgerinnen und Bürger unseres Stadtbezirks in Pankow eine Lichterkette.
Es wird nicht nur der ermordeten jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und der vielen anderen Opfer gedacht. Es muss auch verdeutlicht werden, dass die Herausforderungen offensichtlich wachsen. Wir wollen mit dieser Veranstaltung einen Beitrag für das Zusammenleben der Menschen in gegenseitiger Akzeptanz leisten, gleich welcher Herkunft, Religion und Lebenseinstellung sie sind.
Nach der Auftaktveranstaltung am ehemaligen jüdischen Waisenhaus gehen die Teilnehmer zur Pankower Kirche. Auf dem Wege dorthin wird es einen Halt mit Redebeiträgen vor dem ehemaligen Gartenhaus von Garbaty geben, und auf der Kreuzung wird der Verkehr für eine Gedenkminute unterbrochen.
Redebeiträge:
Cordelia Koch, Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Pankow
Klaus Lederer, VVN-BdA Pankow, Mitglied des Bundesrates
Jana Sommerfeld, Schulleiterin der Schule 1 in Pankow
Daphne Czernobilsky, Theaterregisseurin
Vertreter der Studierendengruppe Tacheles
Vertreter der linken Jugendgruppe Hashomer Hatzair
Im Anschluss findet in der Alten Pfarrkirche eine Gedenkveranstaltung statt.
Musik:
hardCHOR“Ella“ Leitung: Bettina Kurella
Erich-Fried-Chor Leitung: Andreas Bunckenburg
Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit, des anwachsenden Antisemitismus und Nationalismus mit ihrer Teilnahme an der Gedenkveranstaltung gewaltfrei für ein solidarisches Miteinander in unserem Bezirk und darüber hinaus zu engagieren.
Im Sinne des Gedenkens bitten die Organisatoren, auf nationale Symbole und Parteifahnen zu verzichten.
Der Autor Roland Lampe liest aus seinem neuen Buch. Er beschreibt darin die letzten Lebensmonate des Dichters.
Das Werk, das im Juli 2025 im Findling-Verlag erschienen ist, kann auf der Lesung erworben werden.
Er liest über den Dichter und Maler Joachim Ringelnatz, seinen Aufenthalt 1934 in der Klinik Waldhaus Charlottenburg in Sommerfeld bei Kremmen und seine Freundschaft mit Asta Nielsen und Hermann Hesse. -> Mehr zum Buch…
Kostenbeitrag: 6,- Euro
Anmeldung beim Veranstalter Förderverein Stille Straße 10 e.V., Tel. 030/47367970, E-Mail: stillestrasse@gmail.com
Schließung der Begegnungsstätte Stille Straße 10 abwenden! -> Mehr Infos …
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