Lesung und Gespräch mit Jürgen Lammel

11. Oktober 2024 um 17:00

Aus dem Buch „Inge Lammel – Emigrantin – Antifaschistin – Musikwissenschaftlerin“ liest Jürgen Lammel. Er wird über das bewegte Leben seiner Mutter und ihren Kampf für eine neue gerechte antifaschistische Gesellschaft erzählen.
Dazu sind Schüler des Max-Delbrück Gymnasiums und der Reinhold-Burger ISS eingeladen. Jürgen Lammel wird mit den Schülern und den übrigen Gästen ins Gespräch gehen, das von der Lehrerin Ilona Nack moderiert wird.

Die Schüler sind interessiert daran die Lebenserfahrungen der Älteren als Zeitzeugen kennenzulernen. Sie freuen sich darauf, über Demokratie, Antifaschismus, Rassismus und das Leben heute zu sprechen.

Wir wollen ausgehend von dieser Veranstaltung eine Gruppe Schüler gewinnen, die das Gespräch als Projekt bei uns weiter fortführt und eigenständig Veranstaltungen organisiert.

Vor Beginn der Veranstaltung zeigen wir um 17:00 den Videofilm von Nuri Falkenberg, Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums. Als Schülerpraktikant hat er mit uns den Film „Da hab ich keinen Bezug zu – kein Zusammenkommen von Jung und Alt?“ geschaffen.

Melden Sie sich gerne an unter: stillestrasse@gmail.com oder Tel. 03047367970! Die Teilnahme ist kostenlos, über Spenden freuen wir uns.

Herbstfest

„Bunter Herbst-Gemeinsam in der Stille Straße 10“

Sa. 21.09 2024 16.00 – 19.00 Uhr Einlass: 15.30 Uhr

Foto: Uwe Hauth
16.00 UhrCaféteria (Kaffee und Kuchen)
16.15 UhrVersteigerung von Exponaten – Bilder, Keramik, Bücher u.a.m.
16.45 UhrAndrej Hermlin live im Konzert
„Swing im Stil der 1930er Jahre“
17.45 UhrVersteigerung
18.00 UhrKürbiscremsuppe, Highlights vom Grill, Getränke

Musikalische Einladung zum Tanz

Kostenbeitrag: 12,00 €, Vorkasse und Anmeldung bis 13.09.2024

Ein Sommerfest, das den Namen verdient!

Der herrliche Garten in der Begegnungsstätte für Jung und Alt Stille Straße 10
präsentierte sich am Samstag, 06.07. 2024 den Gästen des Festes gut gepflegt
bei 30 ° C und Sonnenschein.

Der Vorstand des
Fördervereins Michaela, Olaf, Brigitte, Stephan,
André und Eveline hatten das Fest Monate zuvor
vorbereitet. Neben einem
anspruchsvollen kulturellen Programm,
war auch die Eröffnung des
Vereins- Café geplant.

Jan Bresler, der
stellvertretende
Vorstandsvorsitzende
der Volkssolidarität Berlin
war Gast des Sommerfestes und zugleich ein großer
Unterstützer unserer Begegnungsstätte.

Der kulturelle Nachmittag wurde zum nachhaltigen
Erlebnis. Dazu trug u.a. das
Gitarrenduo „Geschwister Kelling“ mit
Kirsten Galeske und Torsten Kelling bei.
Sie begeisterten alle
Anwesenden mit einer Prämiere
ihres beeindruckenden
Konzertes, mit eigenen
Texten und Liedern.

Die Tanzformation
„Bernandos Ohrwurm
Express“ mit
Bernd Geue lud zum Tanzen ein.

Der Vorstand hatte alle
Mitglieder um
Namenvorschläge für das Café gebeten.
Es waren insgesamt 59
Einreichungen. Nach der
Votierung hatte ein
Name die höchste Zustimmung.

Er heißt,
Café ZUR KLEINEN GALERIE.

Michaela Kraft vom
Vorstand schnitt das Band
zur Einweihung durch und
Jan Bresler erhielt den
ersten Café Crema.

Angelika Förster präsentierte
Bilder von Mitgliedern Ihrer
Malgruppe und versteigerte sie. Die
Einnahmen dienten der
Finanzierung des neuen Cafés.

Vor Eröffnung des Cafés hatte
Eveline Lämmer vom
Vorstand Neuigkeiten zu
berichten. „Bis zum
heutigen Tag hat der
Förderverein Spenden in Höhe
von 1.594,30 € für
die Einrichtung des Cafés erhalten“.

Sie bedankte sich bei der Volkssolidarität
und Jan Bresler für die
finanzielle Unterstützung aus
dem Solidarfonds und für den
gespendeten neuen Kaffeeautomat.

Das neue Vereins Café wird ab 05.09., jeweils
Donnerstages 14.00 bis 17.00
Uhr geöffnet. Herzlich willkommen bei
leckeren Muffins, in der
Atmosphäre einer kleinen Galerie mit
selbst gemalten Bildern und
ausgewählten, gespendeten Büchern.


Lesung

Gregor Gysi in der Stille Straße

„Auf eine Currywurst mit Gregor Gysi“- eine Lesung aus dem Buch und viel mehr!

In der Begegnungsstätte Stille Straße 10 waren wie so oft bei Lesungen, keine Plätze mehr frei.
Der Förderverein hatte eingeladen und die Karten für die Lesung am 22.02.2024 waren in kurzer Zeit verkauft.
Thomas Gralla, Literaturkenner aus dem Buchlokal Ossietzkystraße moderierte die Lesung.
Das Buch wurde geschrieben von Hans-Peter Schütt.
Gregor Gysi war die Begegnungsstätte gut bekannt. War er doch schon 2012,
während der Hausbesetzung, vor Ort. Damals machte er allen Mut durchzuhalten.
Nach mehr als 11 Jahren stellte er fest, dass es wichtig ist nicht aufzugeben,
wenn man etwas erreichen will. „Hier ist das beste Beispiel.
Die Begegnungsstätte gibt es jetzt immer noch!“

Wer damit gerechnet hatte, dass Beiträge aus dem Buch gelesen werden,
war verwundert.
Gregor Gysi, prominenter Linker Politiker und langjähriger, direkt gewählter
Bundestagsabgeordneter  nahm Bezug in seiner ganz eigenen unterhaltsamen aber auch herausfordernden Art darauf.

Ein guter anregender Abend für Alle!