Mit Bürgermeister-KandidatInnen im Gespräch

Plakat BürgermeisterkandidatInnen 2016

Wahlkampf: Warmlaufen der „Bürgermeisterkandidaten“

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Es ist Wahlkampf, da erwartet man, dass auch mal Tacheles geredet und ordentlich zugespitzt wird. So gesehen war der Beginn des ersten Forums mit den Pankower „Bürgermeisterkandidaten“ doch ganz passabel:

doris„Wir hoffen, dass wir diesmal einen besseren Bürgermeister bekommen.“

Allerdings kam dieser Satz nicht von den Wahlkämpfern, sondern von Doris Syrbe. Und sie fügte hinzu: „Einen, der keine Angst vor den Alten hat.“

Die Vorsitzende des Fördervereins „Stille Straße e.V.“ spielte damit auf den amtierenden Bezirksbürgermeisters Matthias Köhne an, der weder während, noch nach der legendären Besetzung des Hauses Stille Straße 10 vor nunmehr fast vier Jahren, auch nur ein einziges Wort mit den Seniorinnen und Senioren aus der Stille Straße gesprochen hatte.

 

Viel Harmonie zwischen den konurrierenden Kandidaten

Bei den vier Kandidaten Manja Schreiner (CDU), Sören Benn (Linke), Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/ Die Grünen) und Gregor Kijora (SPD, er vertrat die verhinderte Rona Tietje) waren weder Berührungsängste, noch allzu große Differenzen in ihren Ansichten bei den zur Sprache gekommenen Themen zu erkennen. Unterschiede gab es höchstens im Detail, Kontroverse nur in Einzelheiten.

Gregor Kijora (SPD): Großsiedlungen bringen Vorteile

Gregor Kijora (SPD): Großsiedlungen bringen Vorteile

So waren sich alle einig, dass bei den geplanten Neubaugebieten eine ausreichende soziale Infrastruktur mitgebaut und auch an alters- und behindertengerechtes Wohnen gedacht werden muss.Gregor Kijora verwies dabei auf den vermeintlichen Vorteil, dendie Errichtung von Großsiedlungen mit sich bringt: Nur hier könne man mit Investoren städtebauliche Vereinbarungen treffen, mit denen die soziale Infrastruktur gleich mitgeplant und finanziert werden kann.
In diesem Zusammenhang bedauerte er, dass die Bezirksverordnetenversammlung sich gegen die Bebauungspläne des Senats auf der Elisabethaue gestellt hat – das sei ein Fehler, weil der Bezirk dadurch das geplante Wohngebiet nicht mehr mitgestalten könnte.

Manja Schreiner plädierte dafür, nicht nur Mietwohnungen zu bauen, sondern auch das Wohneigentum zu fördern. Jeder, der eine Eigentumswohnung bezieht, entlaste damit den Mietwohnungsmarkt.

Auf veränderte Wohnbedürfnisse der Senioren soll reagiert werden

Natürlich war auch altersgerechtes Wohnen ein Thema.

So ging es um die Erkenntnis, dass es heute immer mehr Senioren gibt, die in einer Wohngemeinschaft leben möchten – entweder mit Altersgenossen zusammen oder aber auch generationsübergreifend. Die Wohnungsplaner, darin waren sich die Kandidaten einig, müssten sich darauf einstellen.

Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne):  Auch die hören, die kein Internet haben

Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne):
Auch die hören, die kein Internet haben

Während Jens-Holger Kirchner (Bündnisgrüne) – derzeit im Bezirksamt für die Stadtentwicklung zuständig – der Meinung war, alle neu zu bauenden Wohnungen müssten barrierefrei geplant werden, hegte Manja Schreiner (CDU) Bedenken wegen der möglichen hohen Kosten, die ein hundertprozentiger Anteil an barrierefreien Wohnungen verursachen könnte.Kirchner wies darauf hin, dass beim Neubauprojekt an der Michelangelostraße immerhin Investoren zum Zuge kommen sollen, die sich auf Senioren- und behindertengerechtes Wohnen spezialisiert haben.

Dabei konnte er sich die Spitze gegen Bürgerinitiativen nicht verkneifen, die manche Bauprojekt eher kritisch sehen.
Es werden, so Kirchner, immer nur die gehört, die „die laut und schnell sind“. Es sollten aber auch diejenigen gehört werden, die nicht laut sind und „die kein Internet haben“.
Möglicherweise hatte er den Faupax ja bemerkt – denn die Senioren aus der Stille Straße waren ja seinerzeit nicht zu überhören gewesen und über Internet verfügen sie auch – also ergänzte er: „Ich komme aus Prenzlauer Berg, da ist das milieubedingt“. Das Laute und Schnelle.

 

„Politik reagiert langsam“

Warum, so fragte Moderatorin Jana Göbel, habe die Politik erst so spät auf das Bevölkerungswachstum reagiert?

Politik, erklärte Gregor Kijora (SPD), reagiere grundsätzlich langsam. Bevor ein Umschwenk komme, werden erst zahlreiche Untersuchungen angestellt, ob die Entwicklung tatsächlich so verlaufe, wie es den Anschein habe. Das dauere eben seine Zeit.

Sören Benn (Linke): Politisches Versagen des Senats

Sören Benn (Linke): Politisches Versagen des Senats

Jens-Holger Kirchner erinnerte daran, dass noch im Jahr 2008 Wohnhäuser abgerissen wurden – mit finanzieller Unterstützung aus der Staatskasse. Und dass die Bezirksverordnetenversammlung von Pankow einem solchen Abriss von Wohnungen in Buch nicht zugestimmt habe.Selbst 2011 habe die damalige Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge Reyer (SPD) immernoch von 100.000 leerstehenden Wohnungen in Berlin gesprochen.
Sören Benn (Linke) machte darauf aufmerksam, dass die Linkspartei bereits 2009 auf ein drohendes Wohnungsdefizit hingewiesen hat, aber nicht gehört worden sei.
Er kritisierte außerdem, dass in den vergangenen neun Jahren gerade mal neun Kilometer Straßenbahnstrecke gebaut wurde. Und dass dem Bezirk – ohne den prognostizierten Bevölkerungszuwachs – in naher Zukunft Schulplätze in der Größe von 7,5 Grundschulen fehlen könnten, sei ein politisches Versagen der Landesregierung. Schließlich seien die einzuschulenden Kinder bereits sechs Jahre zuvor geboren worden – der Bedarf wäre also seit langem bekannt.

Manja Schreiner (CDU): Mehr Kompetenzen für die Bezirke

Manja Schreiner (CDU): Mehr Kompetenzen für die Bezirke

Manja Schreiner (CDU) hielt auch deshalb eine Stärkung der Bezirkskompetenzen – von der Verkehrslenkung bis hin zur Möglichkeit, Grundstücke in Eigenverantwortung zu kaufen oder zu verkaufen – für unerlässlich. Bisher liegt dies einzig in den Händen des Senats.Ganz harmonisch wurde es noch einmal gegen Ende der Veranstaltung. Nachdem der bündnisgrüne Jens-Holger Kirchner die nun langsam in Gang gekommene Wohnungsbaupolitik des Senats (und damit des SPD-Senators Andreas Geisel) lobte, erklärte SPD-Mann Gregor Kijora lachend, dass er „dem Genossen Kirchner“ zustimme.

Es war, wie gesagt, das erste Zusammentreffen der Bürgermeisterkandidaten-Runde und also eher noch ein Warmlaufen der Akteure. Weitere solcher Foren werden folgen und möglicherweise größere Unterschiede in den Ansichten der Bewerber sichtbar werden lassen.

Damit der Wähler tatsächlich zwischen unterschiedlichen Positionen die ihm genehme auswählen kann.

Wohntisch Pankow lud in die Stille Straße ein

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Wohntisch Pankow lud in die Stille Straße ein

Das Motto des Wohntisches „Gemeinschaftliches Wohnen für alle Generationen“ interessierte viele, die zum Treffen am 25.02. kamen.
Seine Sprecher Jörg Fanselow und Mathias Reul begrüßten Herrn Killewald von der  STATTBAU GmbH und Herrn Holborn den Prokurist der GESOBAU AG.
Im Vordergrund standen Informationen über die Neubauvorhaben der GESOBAU in Pankow , insbesondere zum Projekt Mendelstraße 6-14. Hier sollen 353 Wohnungen entstehen. Geplant ist auch ein Aufgang für eine Seniorengruppe.
Diskutiert wurden Schritte zur Integration von Wohnprojektgruppen an diesem Standort.
Von Interesse waren Fragen u.a. zu bezahlbaren Mieten, zu Wohnungsgrößen, zu Gemeinschaftswohnungen, zur erforderlichen Infrastruktur.
Die GESOBAU hat 28 Projekte in der Vorbereitung und 18 in der Umsetzung, betonte Herr Holborn.
Eveline Lämmer vom Förderverein verwies auf den großen und weiter zunehmenden Bedarf an bezahlbaren Wohnraum in Pankow. Prognosen belegen einen Zuwachs an Einwohnern bis 2030 um 16,3%, auf dann 437.000 Einwohner.  Pankow ist dabei der Spitzenreiter in der Stadt.
Die Erwartungshaltung an eine verlässliche Zusammenarbeit  auf beiden Seiten, der Wohnungsbaugesellschaft  und des Wohntisch ist groß.

Die nächsten Treffen des Pankower Wohntisch werden am 31.03. und 28.04. sein. Die GESOBAU wird im April weitere Neubauvorhaben vorstellen.

Mitgliederversammlung des Förderverein Stille Straße 10 e.V. am 11.02.2016

           Sie fand am 11. Februar 2016, um 15.30 Uhr
in  der „Begegnungsstätte für Jung und Alt“, Stille Straße 10 statt.
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          Gewählt wurde Eugenie Dreier.

Im Vorstand wird sie die finanziellen Angelegenheiten bearbeiten.

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 Vereinsmitglieder nahmen teil: Dr. Heidi-Knake-Werner Landesvorsitzende der Volkssolidarität Berlin und Edith Udhardt Stadtälteste Berlin
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Gast: Frau Ortrud Georgy Vorsitzende der Volkssolidarität Pankow
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Es nahmen 58 Mitglieder und 1 Gast an der Mitgliederversammlung teil.

Das Vorstandsmitglied Elli Pomerenke wurde einstimmig entlastet.

Ihr wurde für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit gedankt.

Die Satzungsänderung wurde mit großer Mehrheit beschlossen.

 Neue Fassung 11.02.2016

7 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden und weiteren 6 Stellvertretenden
Vorsitzenden. Sie treffen die Entscheidung über die Aufgabenverteilung,
u.a. die Übernahme der Aufgaben als Kassierer und Schriftführer.
(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei Vorstandsmitglieder vertreten.
(3) Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Die Mitglieder des Vorstandes

gemäß § 26 BGB, können für ihre Tätigkeit eine angemessene

Aufwandsentschädigung nach  § 27 Absatz 3, Satz 2 BGB in der Fassung des Ehrenamtsstärkungsgesetzes 2013 erhalten.
(4) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt.

(5) Der/die Vorsitzende wird vom Vorstand aus seiner Mitte gewählt.

(6) Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit so lange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind.

(7) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins, insbesondere die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

(8)Vorstandssitzungen finden in der Regel  monatlich statt, mindestens 10 Mal im Jahr.

Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt mit schriftlicher Bekanntgabe der Tagesordnung durch den/die Vorsitzende, bei dessen/deren Verhinderung durch einen/eine der Stellvertreter/Innen.

(9) Der Vorstand fast seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit..
Bei Eilbedürftigkeit können Beschlüsse des Vorstandes auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden.
In jedem Fall sind Vorstandsbeschlüsse schriftlich niederzulegen und vom Vorsitzenden/der Vorsitzenden zu unterschreiben.

„Wohntisch Pankow“ gegründet

Wer möchte zukünftig in einem Mehrgenerationenhaus wohnen?
Kürzlich haben sich interessierte an einer solchen Wohnform im Bezirk Pankow zu einem „Wohntisch“ unter dem Motto „Gemeinschaftlich Wohnen für alle Generationen“, in der Begegnungsstätte für Jung und Alt Stille Straße 10 zusammengefunden.
„Wohntische“ die sich mittlerweile in den meisten Bezirken Berlins gegründet haben, sind Treffpunkte und Diskussionsforen für alle, die sich in ein Modell für gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnen einbringen wollen.
Dabei ist es das Ziel, regelmäßig einen Ort und eine Plattform zu bieten, an dem sich Gleichgesinnte treffen können, sich kennenlernen und auf ein gemeinschaftliches Wohnprojekt hinarbeiten.
Der Pankower „Wohntisch „ wurde am 24.09. im Nordosten Berlins gegründet.
Die Mitglieder stellen gegenseitige Hilfe und Unterstützung ebenso in den Mittelpunkt wie gemeinsame Aktivitäten aller Art, an denen sie sich nach Wunsch und Möglichkeit einbringen.
Der „Wohntisch“ wird von der NETZWERKAGENTUR GenerationenWohnen c/o STATTBAU GmbH unterstützt und von weiteren Kooperationspartnern getragen.
Nähere Informationen erhalten Sie unter www.netzwerk-generationen.de
Alle Interessierte, vor allem auch jüngere Menschen und Familien sind herzlich eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.
Der „Wohntisch“ trifft sich regelmäßig jeden letzten Donnerstag des Monats. Der nächste ist am Donnerstag, den, 26.11.2015 um 17.00 Uhr in der Begegnungsstätte für Jung und Alt Stille Straße 10 in Pankow. Die beiden Sprecher, Jörg Fanselow und Matthias Reul freuen sich darauf, Sie zu begrüßen und beantworten gerne ihre Fragen.
Interesse geweckt?
www.stillestrasse.de (Tel.: 030-47012532)

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Dienstag, 28.07., 14.30 Uhr Lesung im Garten

LesungDie Lesung konnte leider aufgrund der Witterung nicht im Garten stattfinden, machte aber dennoch allen Beteiligten viel Spaß. Herzlichen Dank nochmals  den Fallada-Experten Christel und Helmut Liebram vom „Freundeskreis Chronik Pankow“, die  auch mit ersten Ernteexemplaren  aus dem Garten für die Gäste den Nachmittag abrundeten.

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Erfolgreiches Großes Benefizchorkonzert anläßlich des 3. Jahrestages der Besetzung der Stille Straße 10

Sieben Berliner Chöre sangen neben ihrem eigenen Repertoire alle gemeinsam  und mit dem Publikum  „Ein Lied für die Menschen“ von Silly (Text: Werner Karma) unter der musikalischen Leitung von Bettina Kurella. 20150627_162753[1]Cirka 500 Besucher erlebten ein emotionales Chorkonzert in toller Kulisse, dem Ballhaus Pankow. Auch für diese Unterstützung herzlichen Dank.

Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei folgenden Chören:

„Stille 10“, hardChor ELLA, „Charlotte 19-mehr als nur ein Ton“,  „Bulgarischer Orthodoxer Chor Berlin“, „Cum Gaudio“, Chor „Frohe Spatzen“ und Erich-Fried-Chor.

Bulg. Orthod. Charlotte 19 Erich Fried Frohe Spatzen Stille10hardChor ELLA Cum Gaudio

24.04.15, 19 Uhr: Vernissage, Vortrag und Gespräch 100 Jahre Volksbühne Berlin- Die Plakate

Referenten: Prof. Dr. Marieluise Schaum und Prof. Bernd Frank

Die Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz feierte am 30. 12. 2014 das 100jährige Bestehen ihres Theatergebäudes, das zu Beginn des 1. Weltkrieges am damaligen Bülow-Platz eröffnet wurde. Bedeutende Stückplakate repräsentierten die jeweils aktuellen Inszenierungen und Regie-Positionen. Der Vortrag bietet Einblicke mit Bilddokumenten von Künstlern wie Käthe Kollwitz, Roman Weyl, John Heartfield, Max Schwimmer, Fritz Cremer, Volker Pfüller, Helmut Brade und mit ausgewählten Originalplakaten von Bernd Frank, der als Gestalter und Chefgrafiker über 20 Jahre den Stil des Hauses in der Öffentlichkeit prägte. Als Kulturkonserve lassen diese „Zeitzeugen“ in einer Ausstellung die Berliner Theatergeschichte lebendig werden und insbesondere das Niveau des Theaterplakats in der DDR hervortreten.
Kostenbeitrag: 2,00

Volksühne

Pressemitteilung nach Benefizkonzert 22.1.2015

Presse danach

Benefizkonzert 22.01.15 Foto Benefizkonzert 22.01.15 Foto 2 Benefizkonzert 22.01 Künstler Benefizkonzert 22.01 Künstler (5) Benefizkonzert 22.01 Künstler (4) Benefizkonzert 22.01 Künstler (3) Benefizkonzert 22.01 Künstler (2)

Ein herzliches Dankeschön an die beteiligten Künstler Pocketmind (Rock), Frank Viehweg (Liedermacher), nouvelle orange (Groovige Percussion), H.M. Klemt (Dichter), super one eleven (Big Band Swing), Südpark (Rock & Pop) und Jörg- Peter Malke (Schauspieler, Regisseur, Moderator)!

Presseerklärung des Fördervereins Stille Strasse 10 e.V.

Förderverein Stille Straße 10 e.V.stillestrasse-100
Stille Straße 10
13156 Berlin

Presseerklärung

Stille Straße 10 – wieder ohne Perspektive!

Jeder gespendete Euro hilft jetzt weiter!

Die Mitglieder des Fördervereins Stille Straße 10 e.V. haben mit großer Enttäuschung die ablehnende Entscheidung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin zum Antrag der Volkssolidarität Landesverband Berlin e.V. zur Kenntnis genommen.

Beantragt war die Förderung der Umbaukosten für die Begegnungsstätte Stille Straße 10. Diese Zuwendung sei nach Aussage der Stiftung nicht als prioritär eingestuft.
Die Ungewissheit über die weitere Existenz der Begegnungsstätte bleibt seit der 112-tägigen Besetzung des Hauses im Jahr 2012 nun weiter bestehen.
Mit der finanziellen Förderung wäre die Begegnungsstätte so umgebaut worden, dass auch Menschen mit Behinderung barrierefrei die Angebote hätten nutzen können. Ein zweiter Rettungsweg wäre geschaffen worden und der Brandschutz hergestellt. Damit beständen dann auch jene Voraussetzungen , die eine Beantragung der Betriebserlaubnis möglich gemacht hätten.

Der Förderverein Stille Straße 10 e.V. ist Mitglied der Volkssolidarität Berlin, die für das Haus auf Grundlage eines Nutzungsvertrages mit dem Bezirksamt Pankow bis 31.12.2014 zuständig ist.

Ein Kooperationsvertrag mit der Volkssolidarität ermöglicht dem Förderverein die tägliche Nutzung. Nun ist wieder alles in Frage gestellt, denn die Volkssolidarität und der Förderverein hatten auf die Fördersumme gehofft.

Über die Unterstützung unseres Projektes mit einer Spende würden wir uns sehr freuen. Besuchen Sie uns auf www.betterplace.org/p22918.

Oder nutzen Sie unser Spendenkonto:

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN:DE75100205000003141219
BIC: BFSWDE33BER
Kontoinhaber: Volkssolidarität Landesverband Berlin e.V.
Verwendungszweck: Stille Strasse.

Für weitergehende Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

Kontakt: Eveline Lämmer
Tel: 030- 47 012 532
www.stillestrasse.de
Email: stillestrasse@gmail.com

Doris Syrbe

Vorsitzende des Vorstandes Berlin, 25.09.2014