Solidarisch mit Künstlergemeinschaft im Atelierhaus

Am 30.06. überreichte Eveline Lämmer vom Vorstand des Förderverein Stille Straße 10 e.V.

einen Unterstützerbrief an Sandy Schwermer von der Künstlergemeinschaft.
In Ihren Ausführungen übermittelte Eveline Lämmer den anwesenden Künstler*innen Mut, Kraft, Zusammenhalt und

Durchhaltevermögen.

Es sind Erfahrungen aus den 112 Tagen der Besetzung der Begegnungsstätte Stille Straße 10 im Jahr 2012.

Auf den Tag genau vor 7 Jahren, sollten die Senior*innen auch das Haus verlassen.

Demonstration gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn

1Aufruf zur Demo Mietenwahnsinn

 

 

 

 

 

Unser Förderverein war mit seinem Wohntisch einer der Unterstützer des Aufrufs.

Wir waren dabei gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn!

Viele kannten uns aus der Zeit der „Hausbesetzung“. Wir wurden herzlich begrüßt.
Unser Transparent wurde oft fotografiert.

WIR bleiben Alle
Stille Straße ist überall– war der Text auf dem Transparent.

Unsere Perspektive ist wieder offen. Wir lassen uns nicht verdrängen!

Hier ein paar wenige Eindrücke-

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Mitgliederversammlung 29.03.2019

Mitgliederversammlung des Förderverein Stille Straße 10 e.V.
29. März 2019

Sie fand im Saal des Pankower Rathauses statt. Er wurde am 28.02.2019 feierlich nach „Emma Ihrer“ benannt. Sie war eine bedeutende Frauenrechtlerin (1857-1911). Gemeinsam mit Clara Zetkin verhinderte sie auf dem Sozialistenkongress 1889 in Paris einen Antrag, der Frauenerwerbstätigkeit verbieten sollte. Sie lebte bis zu ihrem Lebensende in Pankow.

Die Tagesordnung beinhaltete den Bericht des Vorstandes für den Zeitraum 01.01.-31.12.2018, die Vereinsziele für 2019, einen Antrag „Perspektive der Begegnungsstätte für Jung und Alt Stille Straße 10“ und Auszeichnungen für besonders ehrenamtlich engagierte Mitglieder. Danach wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Zu Beginn wurde gemeinsam der Kanon „Nach dieser Erde wäre da keine“ gesungen.

Dabei wurden die Mitglieder von den Gästen tatkräftig unterstützt.

Wir begrüßten den Vorsitzenden des Landesverbandes der Volkssolidarität Berlin, Dr. Uwe Klett und den Geschäftsführer des Landesverbandes Alexander Slotty.
Ebenso die „Stadtälteste von Berlin“ Edith Uthard und die Vorsitzende der Volkssolidarität Pankow Ortrud Georgy, zugleich auch Mitglied im Förderverein.

Der Bericht des Vorstandes bestätigte das große gesellschaftspolitische und zugleich ehrenamtliche bürgerschaftliche Engagement der Mitglieder. Zahlreiche Petitionen u.a.  gegen  den nächtlichen Fluglärm und „Pankow sagt NEIN zum Flughafen Tegel“, oder für ein Verkehrskonzept für den Pankower Norden wurden unterstützt. 2019 war der Förderverein mit Mitgliedern des „Wohntisch“ einer der Unterstützer, der wohl größten Demonstration zur Mietenpolitik in Berlin.

Die Begegnungsstätte war täglich geöffnet und hatte keine Sommerschließzeit. In den Monaten Juni, Juli und August wurde das Haus umfangreich instandgesetzt. Zu dessen Finanzierung stellte die  Volkssolidarität einen Förderantrag beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin, der erfreulicherweise bewilligt wurde.
So konnte eine neue Heizung, ein WC für Menschen mit Behinderungen, Maler-und Parkettarbeiten durchgeführt werden. Dem Antrag der Volkssolidarität bei Aktion Mensch e.V. für den Anbau eines Treppenlifts wurde ebenfalls zugestimmt.

Nun können auch Besucher mit Einschränkungen in der Mobilität an den Veranstaltungen unserer Begegnungsstätte teilhaben. (Weitere Informationen siehe Bericht)

Das Jahr 2018 war das bisher erfolgreichste Jahr seit Bestehen des Fördervereins.

Der Vorsitzende des Landesverbandes der VS Berlin Dr. Klett hob hervor, dass die Volkssolidarität auch weiterhin an der Seite des Fördervereins steht. Der zur Abstimmung stehende Antrag  wird vom Landesvorstand übernommen.

Verhandlungen und Gespräche zum Neubauprojekt Tschaikowskistraße 14 gestalten sich jedoch schwierig.
„Im nächsten Schritt sei es wichtig, der Volkssolidarität eine detaillierte Raumplanung zu übergeben“.

Er schlug vor, dass sich die beiden Vorstände einmal jährlich treffen, um das gemeinsame Vorgehen abzustimmen und die Kräfte zu vereinen. Darüberhinaus sei es wichtig, dass beide Vereine in enger Zusammenarbeit und gemeinsam an einer Lösung zur Zukunft der Begegnungsstätte arbeiten.
Er drückte die Hoffnung aus, dass die Stille Straße auch weiterhin laut bleibt.

In den Vereinszielen wurde auch für 2019 das bestehende Nutzungsmodell bekräftigt. Die Volkssolidarität ist der Rechtsträger, der Förderverein ist der Betreiber der Begegnungsstätte.

Auch 2019 wird die Stille Straße nicht still bleiben, sondern sich gesellschaftspolitisch  kritisch einmischen. „Wir sind zwar parteipolitisch unabhängig aber nicht unpolitisch.“

Der Auftakt  bildet die Demonstration „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ am 06.04.2019. Wir gehören zu den Unterzeichnenden des Aufrufs.
Die Begegnungsstätte wird ihrem Anliegen, ein Ort für Begegnung, Bildung, Information, Sport und Kreativität weiterhin gerecht und entwickelt es weiter. Insbesondere jüngere Besucher werden mit attraktiven Veranstaltungsangeboten angesprochen und einbezogen. (Weitere Informationen siehe Vereinsziele)

Bericht, Vereinsziele und der Antrag wurden einstimmig beschlossen.

Die Mitgliederversammlung zeichnete besondere engagierte Mitglieder mit einem Gutschein der Volkssolidarität für den Besuch einer kulturellen Veranstaltung aus.

Wir bedankten uns bei :

Arno Schurig, Peter Lämmer, Sabine Beuthan, Ruth Klockmann, Karin Arndt

Herzlichen Glückwunsch von Allen.

Die Mitgliederversammlung wählte einen Vorstand.

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von links nach rechts

Michaela Krüger, Brigitte Klotsche, Peter Klotsche, André Lenhard, Bernd Hollstein, Stephan Quitta, Eveline Lämmer

Mitglieder sind:

Andre‘ Lenhard

Peter Klotsche

Brigitte Klotsche

Michaela Krüger

Bernd Hollstein

Stephan Quitta

Eveline Lämmer

 

Berlin, 31.03.2019

Der Vorstand

Bericht des Vorstandes

Vereinsziele

Antrag des Vorstandes zur Mitgliederversammlung am 29.03.2019

Impressionen vom Herbstfest 07.10.2018

                                                          Pressemitteilung

 

Begegnungsstätte für Jung und Alt, Stille Straße 10 – jetzt renoviert und behindertenfreundlich! Wiedereröffnung mit Herbstfest am 07.10.2018

 

Endlich ist es geschafft. Nach zwei Monaten Renovierungsarbeiten können wir unser Haus wieder öffnen. Wir freuen uns über renovierte Veranstaltungsräume, einen Treppenlift und eine barrierefreie Toilette.
Wir erinnern uns, der fehlende behindertengerechte Zugang ins Haus war einer der vielen Gründe von Bezirksamt und Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow für die 2012, beschlossene Schließung. Immerhin sind die ehemaligen „Besetzer*innen des Hauses“ auch sechs Jahre älter.
Einigen fällt es schon schwer die Eingangstreppe zu meistern.
Wir danken Aktion Mensch e.V. für die Finanzierung des Treppenliftes  und freuen uns sehr, dass damit auch für unsere Älteren, und allen Gästen mit Handicap, die uns besuchen wollen, der Zugang und damit ihre Teilhabe ermöglicht wird.

Der Volkssolidarität Landesverband Berlin e.V, hat mit ihrem Antrag auf Mittel für die Renovierung an den Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin ebenfalls zum Erfolg beigetragen. Dank der bewilligten Mittel entstanden wieder ansprechende attraktive Räume, die ihrer Nutzung als Begegnungsstätte für Jung und Alt wirkungsvoller gerecht werden können.
Mit dem Herbstfest am 07.Oktober, das 14.30 Uhr beginnt, wollen Förderverein Stille Straße 10 e.V. und Volkssolidarität BV Pankow e.V., gemeinsam Danke für die Unterstützung sagen.

Aber gibt es nicht doch eine andere Perspektive für die Stille Straße? Wir hoffen natürlich auf den Neubau in der Tschaikowskistraße 14, als neuen Standort.
Aber vor dem Bau kommen die Planung und die Finanzierung. Die brauchen ihre Zeit.

Bis es soweit ist, werden weiterhin täglich Kurse, Programme und Veranstaltungen generationenübergreifend, in Selbstverwaltung und Eigenverantwortung organisiert und angeboten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die E-Mail: eveline.laemmer@volkssolidaritaet.de

Eveline Lämmer

Vorstand
Förderverein Stille Straße 10 e.V.                                                    Berlin, 27.09.2018